Taglilie – die Staude des Jahres 2018

Taglilien – Hemerocallis – sind hübsche, robuste Stauden, deren Blühzeit bis zu vier Wochen andauern kann. Es gibt früh und spät blühende Taglilien, setzt man sie geschickt ein, hat man lange Freude an den herrlichen Blüten. Wir mögen bei uns besonders die warmen, feurigen Farben. Nach den zarten Farben der Rosenblüte genießen wir die Farbexplosion!

 

Aber auch in den Staudenbeeten machen sie eine gute Figur, sind durchaus auch trockenheitsverträglich und ein schöner Blickfang. Hier mal die aktuellen Fotos.

 

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Gartenspaziergang Mitte Mai

Im Staudengarten wächst alles zu unserer Zufriedenheit Mittlerweile sind die Baumunterpflanzungen gut gewachsen, wenn auch hier und da noch kleine Lücken sind. Die werden sicher in den nächsten Wochen verschwunden sein. Störend sind momentan nur die gestutzten Bäume, aber der späte Schnitt musste sein, damit sie künftig besser wachsen und den Garten wieder leicht beschatten.

 

Ein paar Regengüsse hat es inzwischen gegeben und die Regenfässer sind wieder gefüllt. Gerade jetzt am Anfang ist es besonders wichtig, das Gemüse zu gießen. Riskieren wir mal einen Blick in den Küchengarten und auf die neuen Hügelbeete.

 

Am Teich ringsherum ist es fast wie im Dschungel und auch im Wasser wächst alles tüchtig. Heute haben wir schon zwei Teichrosenknospen entdeckt…

 

Zu den Rosen kommen wir im nächsten Beitrag……sie fangen gerade an zu blühen 😉

Renaissance eines fränkischen Bauerngartens

  • Entstehung und Geschichte des Gartens

Das Anwesen aus dem Jahre 1897 war über Generationen von einer Handwerkerfamilie bewohnt und der Garten entsprechend mit Nutzgarten und Obstwiese angelegt. Die Gartenpflege war durch das Alter des letzten Bewohners stark eingeschränkt. Mit der Übernahme des Anwesens wurde das Grundstück halbiert und der Teil mit den Gebäuden von uns Mitte 2010 übernommen.  Wir wollten unsere Gartenidee hier umsetzen, und dabei vorhandene Elemente wie die Obstwiese, den Teich und die noch vorhandene Bepflanzung mit einbeziehen. Dabei sollte der regionale Bezug gewahrt bleiben, schmückende Elemente sollte aus dem Bestand des Anwesens selbst kommen.

Endlich wieder Blütenträume im eigenen Garten

Nach Gartenreisen und Pflanzaktionen können wir endlich bei schönstem Wetter den eigenen Garten genießen! Nun ja, der März war überdurchschnittlich warm und wieder viel zu trocken! Wie erwartet, haben wir uns aus Potsdam wieder einige Schätze mitgebracht und auch in Sangerhausen im Europa-Rosarium unsere bestellten Rosen abgeholt. Inzwischen ist alles gepflanzt, sogar erstes Unkraut gejätet und erste Gemüse und Salate gepflanzt.

Der Feldsalat ist verputzt, jetzt kommt der Wintersalat, der sich im letzten Jahr selbst ausgesät hat. Die Erbsen ‚Kleine Rheinländerin‘ legt ein ganz schönes Tempo vor…

 

Hier am Teich haben wir in der Senke, die sich hinter der Bank befindet, verschiedene Hemerocallis gepflanzt. Dazu gesellen sich Omphalodes verna, das Frühlings-Gedenkemein, Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘, Carex Tokio und  Helianthus salicifolius, die weidenblättrige Sonnenblume (auch scherzhaft Hippieblume genannt). Eingerahmt werden sie alle von Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘, Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘ und Rudbeckia in Sorten. Wir sind gespannt, wie es aussieht….dauert nicht mehr lange, da sie schon alle austreiben 🙂

 

Hemerocallis und Iris sibirica wachsen im Eiltempo!  Der Pfirsich steht in voller Blüte und die Bergenienblüte ist eine wahre Pracht in diesem Jahr. Sie ist ja auch die Staude des Jahres 2017 😉

 

Im Staudengarten beobachten wir mit Argusaugen die Staudenbeete, die wir im Herbst umgestaltet hatten. Jedes einzelne Pflänzchen wird abgehakt …..verrückt, nicht wahr? Auch im Hof, im Duft-und Kräutergarten schaut es gut aus…Tulipa ‚Exotic Emperor‘ hat sich sogar vermehrt!!

 

Jetzt soll es noch ein paar Tage frisch werden…….zieht Euch warm an 😉

Ein letztes Stück Niemandsland

Wer sich noch an die Teicherweiterung im letzten Frühjahr erinnert, weiß, dass wir etwas Gehölz entfernen mussten. Dadurch entstanden Lücken , die wir zunächst am Teichrand mit Gräsern geschlossen haben. Auch war es uns wichtig, erst einmal ein Jahr abzuwarten, um dann zu entscheiden, was verbessert werden kann. Zwischen Insektenhotel und Lagerhalle auf dem Nachbargrundstück zieht es häufig, auch das wollen wir nun ändern.

 

In der vergangenen Woche haben wir hinter dem Grill aufgeräumt und einen guten Platz für den alten Kompost geschaffen.

 

An der Grundstücksgrenze ist ein kleiner Folienteich, der selten mit  Wasser, sondern mit Schlamm, altem Laub und Fallobst gefüllt war.  Hier soll eine neue Pflanzzone entstehen, die einerseits etwas Wind abhält und andererseits zum Wassergarten passt.  Den Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘ aus dem Staudenbeet teilten wir jetzt und setzten ihn rechts vom Insektenhotel ein. Er ist wüchsig und wird auch gut in den Hintergrund passen.  Hinter der Bank hatten wir kleine Taglilien gepflanzt, die wir aus dem Foerster Garten im letzten Jahr mitnehmen durften.  Jetzt werden wir sie ausgraben, um die neue Beetfläche zu bearbeiten. Danach planen wir die neue Bepflanzung!

 

Die Lücken zwischen der Haselnuss und dem Gewächshaus werden wir wahrscheinlich mit zwei Wildgehölzen schließen. Mir schwebt ein ganz normales Pfaffenhütchen Euonymus europaeus und ein Schneeball Viburnum opulus vor……..

Der Teich und die Taglilien

Den Teich neu anzulegen, war, glaube ich, wohl die beste Idee…..Kaum Mücken bisher, so könnte es bleiben! Das Wasser ist nach drei Monaten immer noch schön klar, die Molche tummeln sich im Wasser, Insekten laben sich am Wasser und die Vögel nehmen ihr Bad – und ich kann ihnen zusehen.

Die Bepflanzung an den Teichrändern gefallen uns gut: Gräser, Hemerocallis, Iris sibirica, Bergenien, Hosta, alles ist gut angewachsen und wirkt, weil nicht wuchernd!

 

Im Teich selbst haben sich Ranunculus lingua, der Zungen-Hahnenfuss, Menyanthes trifoliata, der Fieberklee, Stratiotes aloides, die Krebsschere und Lysimachia thysiflora, der selten gewordene Straußblütige Gilbweiderich, Pontedaria cordata, das Hechtkraut, die verschiedenen  Lythrum salicaria , Blutweiderich zu Seerose und Caltha palustris, der Sumpfdotterblume gesellt. Verschiedene Iris wie Iris versicolor in Sorten, Iris fulva, Iris laevigata und Iris Clyde Redmond, die Louisiana -Iris, runden das Bild ab.  Noch haben nicht alle geblüht, aber die Hauptsache ist, dass sie alle gut angewachsen sind.

 

Das Taglilien-Beet am Teich ist jetzt einen wahre Augenweide – seht selbst! Ich selbst mag lieber die schlichte einfache Form, Stern oder Spider – die gerüschten und gefüllten Taglilien sind nicht meine Welt! Trotzdem haben wir auch hier einige davon gepflanzt.