Der Zauber der Iris

“ Wir können uns nicht satt sehen an den Blütenwundern der Iris barbata-elatior – Gruppe, im Garten wie in der Vase“                                                                                                                                          Karl Foerster

Ja, so geht es uns momentan wohl allen, wenn wir durch den Garten gehen.

 

Aber die Wieseniris am Teich, so grazil und zart und in ihrem leuchtendem Blau, leuchtet schon von fern und zieht uns in ihren Bann….

 

Dazu gesellen sich täglich mehr Schönheiten …….

 

Zum Abschluss darf ich diese Schönheit nicht vorenthalten….hat im letzten Jahr nicht richtig geblüht, weil angefressen 😉

 

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Kühles Wetter und warmer Kaffee zur Eröffnung bei Till Hofmann und Fine Molz

Ach, was haben wir uns die ganze Zeit gefreut: Sonne, Austrieb, Regen, Wachstum…..Schon im letzten Jahr hatten wir hier bei uns ähnliche Verhältnisse. Ende April gab es nach Wärme und viel Sonne schließlich Regen, Frost, Hagel und kurze Schneeschauer. Wohl dem, der standortgerecht pflanzt! Haben wir denn vergessen, dass März und April schon immer unberechenbar waren? Ein Jammer für Obstbauern und Winzer, d.h. überhaupt für alle, deren Erwerb durch diese Wetterverhältnisse gefährdet ist, zweifellos! Drücken wir ganz fest die Daumen, dass der Schaden nicht grenzenlos ist!

In unserem Bauerngarten haben wir einen guten Schutz durch die Hausseite und die Sandsteinmauer auf der anderen Seite.

In diesem Jahr war alles schon sehr weit ausgetrieben und somit haben u. U. viele Pflanzen Frostschäden erlitten! Wir bleiben gelassen, bei uns hält sich der Schaden in Grenzen, lediglich die Hosta ‚Guacamole‘ in den beiden Trögen hat stark gelitten, wir hoffen auf baldigen Neuaustrieb. Im nächsten Jahr decken wir sie ab. Unseren englischen Austin-Rosen sieht man auch an, dass ihnen ein milderes Klima angenehmer ist, ihre Neuaustriebe sind ganz weich und hängen herunter. So schön diese Rosen auch sind – ich würde sie heute nicht mehr pflanzen.  Alle anderen Rosen, besonders die historischen, winterfesten Sorten, zeigen sich unbeeindruckt! Ein weiteres Zeichen dafür, dass man bestimmte Faktoren beim Kauf berücksichtigen muss.

 

Am Mittwoch waren wir dann noch unterwegs nach Rödelsee, dort, wo Weine der  Lage ‚Rödelseer Küchenmeister‘ wachsen…..Unser Weg führte uns aber diesmal nicht zum Wein, sondern zur neuen Staudengärtnerei von Till Hofmann und Fine Molz.  Hier hatten wir auf Empfehlung von Gartenfreunden wie Claus Gering vom Wassergarten am Sündenborn und Torsten Matschiess vom Garten Alst  für unseren Gräserpfad Stauden und Gräser und später noch einmal Herbstblüher online gekauft. Die Ware hat uns hundertprozentig überzeugt!

 

Bereits in ihrer bisherigen Staudengärtnerei im Odenwald haben sich beide einen Namen gemacht:  Till Hofmann als Staudengärtnermeister war noch bis zum Umzug  Chefgärtner im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof hauptberuflich tätig und Fine Molz als Staudengärtnerin mit dem Studium der Landschaftsarchitektur, – beides zusammen ergibt ein wunderbares Team!

Seit Mittwoch ist also die neue Gärtnerei am Fuße der Weinberge eröffnet. Jetzt bekommt man schon erste Eindrücke über die Größe der Anlage….Noch ist nicht alles fertig, aber die Pflanzen-Kinderstube steht! Etwa im Herbst ist es soweit, dass die vermehrten Pflanzen in den Verkauf gehen….so lange werden sie hier gehegt und gepflegt.

Den Einkaufszettel hatten wir vorbereitet, nur ein paar Lückenfüller fürs Erste 😉 Schließlich wollen wir im Frühsommer wieder hin……wir bevorzugen schon seit längerer Zeit den Besuch einer guten Staudengärtnerei,  die Breite des Sortiments, die Qualität oder die kompetente Beratung – wir möchten darauf nicht mehr verzichten.

 

Übrigens: heute wird gepflanzt ………

 

Schnee-Intermezzo zu Ostern

Pünktlich heute, am zweiten Ostertag, fing es an zu regnen, Graupel und schließlich Schnee in dicken Flocken…….die Strukturen sind jetzt besonders gut sichtbar!

 

Aber wie der April nun einmal ist, war der ganze Spuk zwei Stunden später wieder vorbei…..der Teich ist wieder randvoll und die Neupflanzungen haben ihren Teil an Feuchtigkeit, um weiter zu gedeihen.

 

Was soll der Ärger…wir sind froh über jeden Tropfen Feuchtigkeit…die Regenfässer sind wieder gefüllt 😉

Es tut sich was im Garten und im Gewächshaus wird es eng

Sobald Schneeglöckchen, Winterling und Haselnuss zu blühen beginnen, verabschiedet sich der Winter endgültig und macht Platz für den Vorfrühling.

 

Jetzt ist es an der Zeit, den Garten auf die kommende Saison einzustimmen. Bei uns ging es los mit dem Gräserschnitt und Staudenschnitt. Das Laub haben wir noch auf den Beeten gelassen, einmal schützen sie den Neuaustrieb und zum anderen ist Laub Futter für die kleinen Nützlinge im Boden.

 

Das Gewächshaus ist ausgebucht 🙂 Tomaten, Auberginen, Artischocken, Paprika, Staudensellerie, Salate, Kohl und natürlich allerlei Blumen fühlen sich offenbar sehr wohl hier! Licht gibt es reichlich und tagsüber steigen die Temperaturen auf heute z.B.  18°C. Abends decken wir die zarten Pflänzchen ab, denn rasch wird es wieder kalt im Häuschen!

 

Die Pelargonien in der Orangerie hatten wir gestern ins Freie geholt. Bei schönem Wetter habe ich sie geputzt, geschnitten und in frische Erde gesetzt. Danach kamen sie wieder ins Haus. Hier können sie jetzt frisch austreiben, um bald wieder mit ihrer üppigen Blüte die Fensterbänke zu verschönern.

 

und wie sieht es bei Euch inzwischen aus??

 

Pflege der Staudenbeete im Oktober

Laut Wetterprognose wird es jetzt ungemütlich! Wir haben die letzten sonnigen, trockenen Tage noch genutzt und im Garten verbracht. Unkraut gezupft, Rasen geschnitten, Fallobst gesammelt und einige Möbel schon verräumt. Beet für Beet haben wir uns angeschaut und notiert, was wir ändern möchten. Meist hat man die Änderungswünsche im Frühjahr wieder vergessen.

 

Einiges, was wir im letzten Jahr eingepflanzt hatten, war nicht stimmig und kommt woanders hin oder wird verschenkt. Echinops ritro, die blaue Kugeldistel z.B., passte farblich und auch vom Wuchs her nicht ins Beet. Sie ist ein wahres Insekten-Magnet, aber alle unsere Pflanzen sind bienenfreundlich, von daher brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Auch die Nachtviole, Hesperis matronalis, wurde versetzt. Sie blüht und duftet wunderbar, aber kommt in unseren Staudenbeeten nicht recht zur Geltung: unten viel zu viel Grünzeug, nimmt sie anderen Stauden Platz. Sie hat im hinteren Teil des Gartens wieder ihren Platz gefunden und erfreut uns hier.

Eingeschleppter Giersch hat sich in einigen Beeten breit gemacht und Erde muss aufgefüllt werden. So haben wir uns das erste Beet vorgenommen, bis auf den Miscanthus alles herausgeholt und Wurzeln und Erde auf Giersch untersucht. Dann haben wir die Erde aufgefüllt und die Stauden neu positioniert und wieder eingepflanzt. Das war eine ziemlich zeitaufwändige Arbeit, die sich aber lohnt! Im März werden wir den Miscanthus noch herausnehmen und vom Giersch befreien. Selbst wenn der Giersch wiederkommt (was er ohne Zweifel tut!) – das erste Jahr hält er sich bestimmt zurück! Diese Pflegemaßnahme macht man eigentlich im Frühjahr, aber in diesem Beet gibt es sehr viele Iris, die bereits im Mai blühen. Abgeschnitten wird bei uns noch nichts, alles bleibt bis zum Frühjahr. Lediglich die versetzten Stauden kürzen wir ein, um ihnen das Einwachsen zu erleichtern.

Hier noch ein paar Herbst-Impressionen……..

 

Und Flora und Fauna harmonieren, wie man sieht:

 

und wie sieht es bei Euch aus?