Skulptur 04 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 4. Skulptur betrachtete ich die Samenkapsel des Eisenhutes. Faszinierend ist die Wandlung der einzelnen Kapsel-Elemente – die Metamorphose des geschlossenen Körpers in eine, von einer Fläche umschlossene Kelchform. Diese Wandlung, das Aufreißen des Körpers, ist hier in verschiedenen Stadien sichtbar. In der Natur sind diese Stadien nicht gleichzeitig zu sehen, da brechen alle Körper gleichzeitig auf.

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Eine lange Trocknungsphase ist vorüber……..

Skulptur 04

 

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Winterruhe im Garten

Die Winterruhe im Garten – die Natur schaltet einen Gang zurück.

Es gab etwas Neuschnee, gerade zur rechten Zeit! Dauerfrost ist angesagt, heute früh waren es um sieben Uhr bereits minus 9 Grad, das wird evtl. noch niedriger im Laufe der Woche! Unter der Schneedecke sind die Stauden und Gräser etwas geschützt.

 

Wir nutzen die Zeit…Reinhard arbeitet an seiner nächsten Skulptur

 

 

und ich beschäftige mich mit der Auflistung aller Pflanzen im Garten 🙂

Habt eine schöne Zeit!

 

Skulptur 03 im Gräserpfad

Autor Reinhard Schneider

Ideengeber für die 3. Skulptur war Nicandra physaloides, die Giftbeere.  Die hauchdünnen Kelchblätter verbergen die umschlossene Frucht.

 

Skulptur 03 – Gipsguss mit Sockel

Die umhüllenden Flächen lassen mit ihrer Form das Geheimnis ihres  kugeligen Inhalts erahnen . Mit dem Umschreiten der Skulptur wird dies Thema von der naturnahen Form fortschreitend geometrischer formuliert.

 

Für die Überprüfung von Proportion und Wirkung haben wir Betonsockel und Skulptur im Gräserweg platziert.  Die Gräser sollen, wenn sie im Herbst größer werden, die Skulpturen in sich aufnehmen und teilweise überragen.

Hier geht es zu Skulptur 02

Garten ist Kunst – Skulpturen im Garten

Garten ist Kunst – beides sind Wurzeln der Kultur. Bei der Planung unseres Gartens hatten wir von Beginn an daran gedacht, diesen mit Pflanzen und Skulpturen zu gestalten.

Autor Reinhard Schneider

Zunächst wird der Gräserpfad von Skulpturen gesäumt.  Diese werden natürliche Formen aus dem Garten künstlerisch als eigenständige Formen interpretieren.  Während des Designstudiums hatte ich mich mit dem Thema Naturstudien befasst.  Die Studie eines Schneckenhauses mit ihrer Innen- und Außenform ist der Ausgangspunkt der ersten Skulptur.

 

 

Skulptur 01 – Gipsguss mit Sockel

 

Für den Garten werden wir wegen der Witterung den Guss in Zement wiederholen. Die Technik dazu hatte ich zuletzt vor 30 Jahren angewendet, es war also etwas Übung erforderlich. So entstanden Übungsobjekte – Abgüsse von Obst.

Arbeitsprozess aus der Werkstatt:

 

Aus manchen Fehlern habe ich gelernt – Skulptur 02 ist in Arbeit …

Gipsabgüsse von Obst

Eine schöne Dekoration für die Wohnung sind Gipsabgüsse von Obst und Gemüse. Wir tauchen z.B. eine Quitte in eine Kunststoffschale mit Gips. Dadurch wird die eine Hälfte der Quitte abgeformt. Nach dem Abbinden des Gips am nächsten Tag wird die Quitte aus der Form entnommen. Als Trennmittel sprühen wir die Kontaktfläche der Form mit einer wässrigen Pottasche-Lösung ein und führen das Abgießen mit der anderen Hälfte durch.

Nach dem Abbinden des Gips entnehmen wir die entstandene Gussform aus der Kunststoffschale. An der Naht der beiden Hälften trennen wir diese vorsichtig mit einem Spachtel voneinander. Nun erfolgt das Ausgießen der beiden Hälften mit Gips. Die richtige Position der Schalen zueinander markieren wir mit einem Stift.  Die Gusshälften werden zunächst mit der Pottaschelösung eingesprüht.  Nun wird der Gips in die Hälfte gegossen. Solange der Gips noch feucht ist, können die Hälften aufeinandergedrückt werden. Am nächsten Tag drücken wir die Schalen mit einem Spachtel auseinander.  Nun kann die Gipsquitte trocknen. Durch Abschleifen mit feinem Schleifpapier erhält der Abguss seine feine Oberfläche.