Baumblüte und Frühjahrsblüher

Mit aller Macht ist der Frühling eingekehrt und mit ihm sind innerhalb einiger Tage fast alle Obstbäume erblüht….

 

Auch im Staudengarten und im Gräserpfad sind durch die hohen Temperaturen der letzten Woche Tulpen und Narzissen voll erblüht.

 

Auch sonst gibt es allerhand zu sehen, wie z.B. die verschiedenen Hostas, bisher unberührt von Schnecken.  In der Taglilien-Senke hinter dem Teich blühen die Gedenkemein von Lena und davor beginnt der Purpur-Lauch schon, seine Blüten zu öffnen. Auch die kleinen weißen Veilchen von Kati blühen wunderschön! Schaut man etwas genauer, haben sich die Zwerg-Iris schon geöffnet. Mit dem Phlox subulata ‚Emerald Cushion‘ sehen die Iris barbata-Nana ‚Cherry Garden‘ von Claudia doch bezaubernd aus…und im Hof entdecke ich heute ??  Lewisia cotyledon, ein Bitterwurz, im letzten Jahr gepflanzt, wie schön, dass es jetzt blüht!

 

So, jetzt noch schnell in den Garten, die letzten Sonnenstrahlen genießen 😉 Bis bald!!

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Garten-Rundgang – unser Garten in der LandLust

Ein Jahr ist es jetzt her, dass die Fotografin Maira Falconi Borja bei uns im Garten war. Im Herbst besuchte uns dann die Journalistin Barbara Ehlert, um den Garten und uns persönlich kennen zu lernen und einen Artikel für die Zeitschrift ‚LandLust‘ zu schreiben.

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Wir bedanken uns gern bei ihnen für die professionelle Arbeit, ihr Fingerspitzengefühl und für das, wie wir finden, sehenswerte Ergebnis!

Duftwolken und Blütenbälle im Obstgarten

Mit diesen traumhaften Bildern wünschen wir Euch schöne Ostertage!

Es hat bis auf die Quitte alles voll geblüht, sogar erstmals die Reineclaude! Der Duft ist unbeschreiblich und nun hoffen wir, dass der Frost in der kommenden Woche nicht alles zerstört!

Die Baumblüte

Der Vollfrühling steht in den Startlöchern, die Apfelblüte beginnt und der Flieder blüht!

„Wenn Apfel und Süßkirsche blühen und der Kuckuck zu rufen beginnt, hat der Vollfrühling seinen Einzug gehalten“ so schreibt BR in seinem Beitrag zum Phaenologischen Kalender.

Im Moment hat man das Gefühl, dass die Natur förmlich explodiert. Vielleicht empfinden wir das auch nur nach den Monaten der Gartenruhe…

 

Genießt die Blüten-und Duftwolken…..einen schönen Sonntag Euch allen ❤

Was gibt’s Neues im Küchengarten?

Für uns ist 2016 bisher ein gutes und erfolgreiches Jahr im Gemüsegarten. Es gab genug Regen und so konnte alles gut anwachsen und gedeihen.

 

Erbsen, Weißkohl, Wirsing, Blumenkohl und Möhren, sowie Buschbohnen, Mangold und Zwiebeln sind teilweise geerntet, bereits verarbeitet und liegen im Lagerkeller oder in der Tiefkühltruhe. Gurken und Zucchini ernten wir laufend. Diesmal habe ich mich für die Sorte ‚Trombetta di Albenga‘ entschieden, weil sie ihre Samen am Ende in einer kleinen Samenhöhle verbirgt und somit das Fruchtfleisch fest und knackig bleibt.

 

Stachelbeeren, Johannisbeeren rot und schwarz, Josta-Beeren und Kirschen konnte ich auf den Punkt ernten. Jetzt sind schon die Sommeräpfel reif und die ersten Birnen und Zwetschgen. Ach ja, von Himbeeren und Brombeeren ganz zu schweigen – die wandern sofort ins Eis 😉

 

und was machen Tomate, Paprika, Auberginen, Fenchel und Co.??? Sie stehen gut da, den Fenchel hatte ich sehr spät ausgesät, aber das rentiert sich…er braucht viel, viel Wärme, wie auch die Auberginen.

 

Kräuter wie Bohnenkraut, Salbei, Oregano und Thymian sind getrocknet und in diesem Jahr habe ich es sogar mit Liebstöckel versucht. Ich finde, er hat auch getrocknet ein gutes Aroma. Nichtsdestotrotz friere ich auch immer etwas ein.

Ich finde, wir haben das in diesem Jahr zeitlich ganz gut organisiert. Schließlich wollen wir ja auch etwas genießen…..sei es mit lieben Freunden oder allein.

Der Garten im Frühjahr – die Baumblüte

Mit Beginn der Apfelblüte und des Flieders beginnt der Vollfrühling (lt. phänologischem Kalender Mitte April bis Ende Mai). Innerhalb weniger Tage stehen Sträucher und Bäume in voller Blüte. Wir könnten doch eigentlich jetzt unser eigenes Baumblütenfest feiern, wenn……..das Wetter so bliebe! Gerade jetzt, zum Wochenende wird es wieder kalt und hässlich!!

Lasst uns also jetzt den Anblick genießen 😉

 

Blühende Bäume

Was singt in mir zu dieser Stund
Und öffnet singend mir den Mund,
Wo alle Äste schweigen
Und sich zur Erde neigen?

Was drängt aus Herzensgrunde
Wie Hörnerschall zutag
Zu dieser stillen Stunde,
Wo alles träumen mag
Und träumend schweigen mag?

An Ästen, die sich neigen,
Und braun und dunkel schweigen,
Springt auf die weiße Blütenpracht
Und lacht und leuchtet durch die Nacht
Und bricht der Bäume Schweigen,
Daß sie sich rauschend neigen
Und rauschend ihre Blütenpracht
Dem dunklen Grase zeigen!

So dringt zu dieser stillen Stund
Aus dunklem, tiefem Erdengrund
Ein Leuchten und ein Leben
Und öffnet singend mir den Mund
Und macht die Bäum erbeben,
Daß sie in lichter Blütenpracht
Sich rauschend wiegen in der Nacht!

Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929

 

Kaffeeklatsch mit Walnuss-Johannisbeertorte

Der Februar ist ein kurzer Monat.  Die Tage werden deutlich länger und die Ungeduld wächst…….

Erste Hornveilchen warten beim Gärtner 😉

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So bietet sich ein Kaffeeklatsch mit Nachbarinnen und Gartenfreundinnen doch geradezu an! Diesmal habe ich Johannisbeeren in rot und schwarz aus der Gefriertruhe genommen. Im Sommer hatten wir eine gute Ernte und was ich nicht sofort verarbeite, friere ich ganz gern für Rote Grütze, Marmeladen, Dessert oder Kuchen ein. Walnüsse hatte ich noch im Vorrat, sie sind von der Nachbarin, die einen alten Walnussbaum im Garten hat!

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Hier nun zum Rezept für eine Springform mit 28 cm Durchmesser:

Boden:

  • 3 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Walnüsse (oder Mandeln)
  • 2 EL Mehl
  • 1,5 TL Backpulver

Belag:

  • 500 g frische oder gefrorene Johannisbeeren, schwarz und rot
  • 180 g Zucker
  • 1-2 Päckchen Tortenguss oder etwas Speisestärke
  • 250 ml Sahne
  • 2 P. Vanillezucker
  • 400 g Schmand

Zum Garnieren:

  • Schokoladensplitter

Die Springform einfetten und den Backofen auf 170° vorheizen.

Für den Boden die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Butter mit Zucker und Eigelb dickschaumig rühren. Nüsse, Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren. Den Eischnee unterheben und den Teig in die Form geben und im Backofen bei 170° etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen. Den Boden auf einer Platte mit einem Tortenring umschließen.

Für den Belag die gewaschenen Beeren mit wenig Wasser und dem Zucker kurz aufkochen und je nach Flüssigkeitsmenge mit 1 oder 2 Päckchen Tortenguss andicken. Die angedickten Beeren auf dem Boden verteilen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, unter den Schmand heben.  Die Masse auf den Johannisbeeren verteilen und kalt stellen. Mit Schokoladensplittern bestreuen.

Anstelle der Johannisbeeren habe ich auch schon Kirschen genommen….