Duftwolken und Blütenbälle im Obstgarten

Mit diesen traumhaften Bildern wünschen wir Euch schöne Ostertage!

Es hat bis auf die Quitte alles voll geblüht, sogar erstmals die Reineclaude! Der Duft ist unbeschreiblich und nun hoffen wir, dass der Frost in der kommenden Woche nicht alles zerstört!

Die Baumblüte

Der Vollfrühling steht in den Startlöchern, die Apfelblüte beginnt und der Flieder blüht!

„Wenn Apfel und Süßkirsche blühen und der Kuckuck zu rufen beginnt, hat der Vollfrühling seinen Einzug gehalten“ so schreibt BR in seinem Beitrag zum Phaenologischen Kalender.

Im Moment hat man das Gefühl, dass die Natur förmlich explodiert. Vielleicht empfinden wir das auch nur nach den Monaten der Gartenruhe…

 

Genießt die Blüten-und Duftwolken…..einen schönen Sonntag Euch allen ❤

Der Sommergarten

Endlich ist es richtig warm geworden. Die Tage werden zwar schon wieder kürzer, aber schön ist es, jetzt abends durch den Garten zu streifen…

Echinacea purpurea, der Purpur-Sonnenhut, Allium sphaerocephalon, der Kugel-Lauch, Achillea filipendulina, die Schafgarbe, Verbena bonariensis, das patagonische Eisenkraut und Leucanthemum, die Margerite zeigen mit ihrer üppigen Blüte: jetzt ist Sommer!

 

Der Gemüsegarten zeigt sich von seiner besten Seite …..die letzten Johannisbeeren sind gepflückt. Blumenkohl und Weißkohl habe ich geerntet und eingefroren.  Eine kletternde Zucchini hatte ich zusätzlich ausgesät ‚Trombetta d’Albenga‘. So jung wie auf dem Foto kann man sie bereits zubereiten. Lässt man sie später ausreifen, verwendet man sie wie Kürbis.  Der Dill hat sich in diesem Jahr einen besonderen Platz gesucht: an der Williamsbirne 😉  Die historischen Tomatensorten haben sich prächtig entwickelt und erste Früchte konnte ich gestern ernten. Darüber werde ich in den nächsten Wochen noch berichten.

 

Am Teich vergnügen sich die Vögel und manchmal sogar unsere Hühner 😉                         Die Bepflanzungen am Teichrand haben sich gut entwickelt. Ab und zu gibt es eine Kanne Wasser – im Pflanzjahr brauchen sie das, später müssen sie nur mit der Bodenfeuchtigkeit zurechtkommen.

 

Besonders gern sitzen wir jetzt in der Gartenlaube…das Weinlaub beschattet uns bereits ab morgens – herrlich, hier seinen Kaffee zu genießen!

 

Liebe Grüße und genießt die Zeit!

Kaffeeklatsch mit Walnuss-Johannisbeertorte

Der Februar ist ein kurzer Monat.  Die Tage werden deutlich länger und die Ungeduld wächst…….

Erste Hornveilchen warten beim Gärtner 😉

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So bietet sich ein Kaffeeklatsch mit Nachbarinnen und Gartenfreundinnen doch geradezu an! Diesmal habe ich Johannisbeeren in rot und schwarz aus der Gefriertruhe genommen. Im Sommer hatten wir eine gute Ernte und was ich nicht sofort verarbeite, friere ich ganz gern für Rote Grütze, Marmeladen, Dessert oder Kuchen ein. Walnüsse hatte ich noch im Vorrat, sie sind von der Nachbarin, die einen alten Walnussbaum im Garten hat!

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Hier nun zum Rezept für eine Springform mit 28 cm Durchmesser:

Boden:

  • 3 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Walnüsse (oder Mandeln)
  • 2 EL Mehl
  • 1,5 TL Backpulver

Belag:

  • 500 g frische oder gefrorene Johannisbeeren, schwarz und rot
  • 180 g Zucker
  • 1-2 Päckchen Tortenguss oder etwas Speisestärke
  • 250 ml Sahne
  • 2 P. Vanillezucker
  • 400 g Schmand

Zum Garnieren:

  • Schokoladensplitter

Die Springform einfetten und den Backofen auf 170° vorheizen.

Für den Boden die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Butter mit Zucker und Eigelb dickschaumig rühren. Nüsse, Mehl und Backpulver vermischen und unterrühren. Den Eischnee unterheben und den Teig in die Form geben und im Backofen bei 170° etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen. Den Boden auf einer Platte mit einem Tortenring umschließen.

Für den Belag die gewaschenen Beeren mit wenig Wasser und dem Zucker kurz aufkochen und je nach Flüssigkeitsmenge mit 1 oder 2 Päckchen Tortenguss andicken. Die angedickten Beeren auf dem Boden verteilen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, unter den Schmand heben.  Die Masse auf den Johannisbeeren verteilen und kalt stellen. Mit Schokoladensplittern bestreuen.

Anstelle der Johannisbeeren habe ich auch schon Kirschen genommen….

Herbst und Ernte im fränkischen Bauerngarten

Der Herbst begann mit stürmischem Wetter, Sonne und Wolken wechselten sich ab und nachts wurde es schon ganz schön kalt! Die Gräser und Herbstastern haben während des Sommers ziemlich gelitten und sind im Wachstum daher zurückgeblieben. Nach einigen Tagen mit schönem Landregen haben sie sich langsam wieder erholt, wenn sie auch nicht mehr alles einholen können!

 

Mengen von Äpfeln und Zwetschgen sind abgeerntet und im Lagerraum verstaut. Quitten hängen noch, es werden jetzt jedes Jahr ein paar mehr – für Quitten-Marmelade und Quittenlikör wird es reichen….

 

Mit meiner Tomatenernte war ich nicht so recht zufrieden – zu viele kleine Sorten hatte ich ausgesät und große Fleischtomaten, die lange bis zur Reife brauchen. Ich habe sie nach und nach geerntet und, was nicht sofort verzehrt wurde, schließlich eingefroren. Mit Zucchini und Gurken hätte ich allerdings einen Laden eröffnen können! Durch den Tausch mit einigen Freunden hatte ich verschiedene Stangenbohnen gelegt, eine schöne Mixtur aus aller Welt.  Jetzt erst haben sie ordentlich zugelegt. Erste Ernte ist bereits im Vorrat.

 

Der Wein ist im Fass! Gelesen, gewaschen und entrappt, gestampft und eingemaischt. Kurz vor Weihnachten pressen wir ab! Ausführlich haben wir das bereits in den Vorjahren beschrieben.

 

Neben den Erntearbeiten gibt es im Staudengarten und im Duft- und Kräutergarten im Hof einiges zu tun. Das durch den Regen schnell gewachsene Unkraut wird entfernt, damit Platz gemacht für die neuen Tulpenzwiebeln…Momentan sind wir noch mit unseren Baumaßnahmen im Hof beschäftigt – ein Bericht folgt 😉

Heute im Küchengarten

In diesem Jahr läuft es mit dem Gemüse recht schleppend! Das warme und sehr trockenen Frühjahr mit nur 25% der ortsüblichen Niederschläge hat sich deutlich bemerkbar gemacht. Während Stauden und Gehölze ohne Wässern zurecht kommen müssen, gießen wir jeden zweiten Tag die Hochbeete und die restlichen Beete, um Tomaten, Bohnen, Zucchini etc. zu versorgen.

Ernten konnten wir bisher die Erbsen ‚Kleine Rheinländerin‘, Erdbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren, Josta-Beeren, Stachelbeeren und laufend Neuseeländer Spinat, Kohlraben, Salate und natürlich Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Thymian in Sorten – nicht zu vergessen die verschiedenen Minzen!

Zwischen den Stangenbohnen Salate zu ziehen, hat sich in diesem Jahr nicht sonderlich bewährt – Schnecken haben sich über den wunderbaren Hirschzungensalat hergemacht. Erst wollte er nicht wachsen und nach einem Tag Regen lockte er die Schnecken vom Nachbargrundstück. Jetzt haben wir aktuell den roten Eichblattsalat, den sie scheinbar nicht mögen.

Besonders zufrieden sind wir mit den Zucchini‘ Coccocelle von Tripolis‘!  Nachdem wir im letzten Jahr nur zwei Stück geerntet haben, kommen wir jetzt auf bisher gut 6-7 kg. Einige Gläser schmücken bereits den Vorrat – Rezept folgt!

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Und wie sieht es bei Euch aus? Seid Ihr trotz großer Hitze zufrieden? Ich bin auf Eure Erfahrungen gespannt! Ein schönes Garten-Wochenende!

Endlich Regen für den neuen Kräutergarten

Zum Ende der letzten Woche hat es dann endlich geregnet. Die „Schafskälte“ brachte wirklich einen Temperatursturz mit sich, so dass die Feuchtigkeit im Boden blieb. Weitere Regengüsse füllten wieder die Wassertanks und Regenfässer und die Flora konnte sich weitestgehend von der Trockenheit erholen!

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Der Teich ist wieder randvoll und klar, das Gemüse in den Hochbeeten hat einen Wachstumsschub gemacht.

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Der Buchskegel konnte geschnitten und die Rosen ausgeputzt werden.

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Dem neu angelegten Duft-und Kräutergarten im Hof hat der Regen besonders gut getan! Da wir mit Bedacht Pflanzabstände eingehalten haben, trocknete der Boden um die Jungpflanzen recht schnell aus und wir müssen im Sommer oder bei Trockenheit täglich etwas gießen.

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