Der Garten im Jahresverlauf

Am Jahresende hat man Zeit und Muße für einen Jahresrückblick. Gern erinnern wir uns an die schönen Tage im Garten, allein oder mit Freunden!

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Mehr Platz im Kräuter-und Duftgarten

Im vergangenen Jahr hatten wir in unserem Hof einen Kräuter-und Duftgarten angelegt.

Mittlerweile waren aber einige Kräuter und Stauden recht groß geworden und ihr zugedachter Platz reichte nicht mehr aus.

Einige Pflanzungen waren auch unpassend gewählt (man lernt ja immer dazu) und so nahmen wir uns jetzt die Zeit für eine Erweiterung des Beetes. Jetzt konnten wir Gruppen bilden, z. B. verschiedene Sorten Thymian, unterschiedliche Lavendel usw. . Für uns ergibt sich jetzt ein stimmiges Bild. Der letzte Rasenstreifen muss bleiben, da wir auf der Hausseite durch Regenfass und Kübelpflanzen mehr Platz zum aussteigen kalkulieren müssen.

 

Zeit der Gartenbesuche

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug, das Wetter tat sein Übriges und die historischen Rosen zeigten ihre ganze Pracht…

 

Birgit Fellecke von Gartenpfade.de hatte sich für Ende Mai mit einer Gruppe von interessierten Gartenbesucherinnen angemeldet. Am Morgen regnete es noch Bindfäden, aber ab Mittag klärte es sich auf und so konnten wir am Nachmittag bei angenehmen Temperaturen durch den Garten führen. Es wurde gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht. Nach rund anderthalb Stunden verabschiedete sich das muntere Grüppchen!  Gleich danach ging das Telefon und neuer Besuch meldete sich an! Ein junges Paar, wohnhaft in Hessen, hatten die Gruppe mittags in Königsberg i. Bay. getroffen und vom Gartenbesuch gehört. Sie fragten an, ob sie kommen dürften und kurze Zeit später gingen wir gemeinsam durch den Garten. Auch hier gab es angenehmen Erfahrungsaustausch über natürliches Gärtnern und Materialien im Garten.

 

Eine Woche später kamen Gartenfreundinnen aus der Region. Wir besuchen uns gegenseitig in unseren Gärten und diesmal sollten wir Glück mit dem Wetter haben…..Nach dem ersten Stück Torte kam der Regen. Aber selbst das macht „echten Gärtnern“ ja nichts aus und wir verbrachten noch eine ganze Weile miteinander!

 

Ganze vier Tage später war Fototermin mit Maira Falconi Borja.  Sie hatte bereits vor Monaten in unserem Blog gestöbert und Kontakt mit uns aufgenommen. Wow, wer fühlt sich da nicht geehrt? 😉  Ein passender Termin sollte in der Zeit der Rosenblüte sein. Das Wetter hat es ganz spannend gemacht: Regen, Gewitter oder Sonne….das änderte sich fast täglich in den Nachrichten. Aber wir haben einen guten Tag erwischt und ich freue mich, dass ich hier einige Fotos zeigen darf…..

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Es war ein sehr angenehmer Tag und ich freue mich auf eine Reihe schöner Fotos, die wir jetzt bald erhalten und mit denen wir uns ein schönes Album anlegen!

Es wächst und blüht…….

Es ist jetzt eine wahre Freude in den Garten zu gehen. Täglich entdeckt man neues Wachstum, neue Blüten….

Im Duft-und Kräutergarten…..

 

Am Teich……

 

Im Küchengarten……..

 

bei den Stauden….

 

und nicht zuletzt bei den Rosen..

 

Uns erwartet eine unbeständige, regenreiche Woche – danach könnte es langsam wieder trocken werden……ich denke da an unsere Tomaten 😉

Gartenbesuch

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Der Monat Juli hat es in diesem Jahr in sich……

Am 02.Juli, mit 38°C einer der heißesten Tage bisher, hatte sich Besuch angesagt: Christine und Renate, beide Facebook-Freundinnen und wahre Gartenfreaks hatten sich angesagt! Tapfer trotzten sie der Hitze und kamen nachmittags zu uns. Was Renate über unseren Garten sagt und wie sie ihn sieht, findet Ihr hier in ihrem Blog:  www.wurzerlsgarten.blogspot.de/

 

 

Mein Gartenjahr in zwölf Bildern

Ein Jahresrückblick? Ja, klar – geplant schon, aber wie???

Eine wunderbare Idee von Anja aus dem kleinen Horrorgarten, das Gartenjahr in zwölf Bildern Revue passieren zu lassen….http://der-kleine-horror-garten.de/blog-parade-mein-gartenjahr-bildern/

 

Januar: Ende Januar begannen wir mit dem Obstbaumschnitt und dem Zapfenschnitt bei den Hausreben.

 

 

Februar: Den Baumschnitt sammeln wir für das 4. und letzte Hochbeet. Nistkästen werden gebaut für die unterschiedlichen Vogelarten.

 

 

März: Das letzte Hochbeet ist fertig. Dann stellen wir fest, dass nun unsere Kräuterspirale zu klein ist und bauen eine neue.

 

 

April: Unsere Facebook-Gartengruppe arrangierte ein Treffen im Foerster-Garten. Hier verbanden wir helfende Hand mit Geselligkeit beim Staudentausch. Inzwischen blühen daheim Zwiebelblumen, Vergissmeinnicht und die vielen Polsterstauden.

 

 

Mai:  Urlaub im Veneto  und ein Treffen mit der Garten-Designerin und Facebook-Freundin Camilla Zanarotti in ihrem Giardino della Torre. Ihre Pergola und die phantasievolle und natürliche Gestaltung der Anlage haben uns fasziniert. Zu Hause angekommen, blühen Holunder und die Seerosen.

 

 

Juni: Die alten Rosen blühen, ihren unbeschreiblichen Duft halte ich jedes Jahr im Rosengelee fest! Die von Gerd Oellermann erworbenen Taglilien fangen an zu blühen. Für die Kletterrosen bauen wir Rankgerüste! Als Freunde bei uns ein Wochenende verbringen, bauen wir ein Brücke für den Teich.

 

 

Juli: Wir erwischen Hasen im Garten. Tüchtige Regengüsse lassen den Teich über die Ufer treten. Danach vermissen wir unseren Frosch 😦  Das Gemüse und die Stauden haben vom Regen profitiert und wachsen gut.

 

 

August: Wir ernten die Pfirsiche, Brombeeren und Himbeeren, Äpfel, Auberginen, Tomaten und Holunder. Die Hausreben decken wir mit einem Schutznetz ab.

 

 

September: Die zweite Rosenblüte setzt ein. Die Weinlese haben wir auf Ende des Monats gelegt. In diesem Jahr gibt es den ersten roten Most!

 

 

Oktober: Im Hof soll ein Duftgarten mit vielen Kräutern entstehen. Grassoden sind schon entfernt. Die Kürbisse lagern jetzt im Keller. Herbstliche Sonne lockt in den Garten, um spät blühende Kapuzinerkresse und Schmetterlinge zu bewundern

 

 

November: Der November bringt Nebel, Feuchtigkeit und nur wenig Sonne. Kohl und Sellerie stehen noch im Beet. Langsam sind die Gartenarbeiten erledigt und Gerätschaften können gereinigt in den Winterschlaf gehen.

 

 

Dezember: Wenig Frost und  viel Regen..das ist der diesjährige Dezember….Zeit, sich auf Weihnachten zu freuen und sich Gedanken zur Gartenplanung 2015 zu machen. Ich wette, Ihr macht das auch…. 😉

PS Die erste Probe vom Regent 2014 ist schon vielversprechend….

 

Geheimnisse aus dem Klostergarten in Fulda

Das gleichnamige Buch, von Christa Weinrich OSB, hatte uns neugierig gemacht. Die Erfahrungen mit dem biologischen Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern hatte uns angeregt, die Kräuterschnecke neu anzulegen. Auch die Kompostierung haben wir inzwischen umgestellt auf die Methode der Abtei und ihrem Kräuterpulver Humofix. Erste eigene Erfahrungen mit ihrer Methode mit Krankheiten und Schädlinge im Garten umzugehen haben wir gesammelt. Wir haben verschiedenen Brühen und Jauchen angesetzt und die befallenen Pflanzen gekräftigt, bzw. ihre Kräfte vorsorglich zu stärken.

Jetzt wollten wir uns vor Ort ein Bild vom Klostergarten machen. Christa Weinrich OSB selbst hat unsere Besuchergruppe durch den 2000 qm großen Klostergarten im barocken Zentrum Fuldas geführt. Schon die Begrüßung der Gruppe auf einer kleinen Obstwiese faszinierte das Auditorium, waren doch die mittelhohen Apfelbäume voll mit  gesunden Äpfeln der Sorte Jonathan. Eine wichtige Aussage gleich vorweg: ein gesunder Boden ist das Wichtigste für gesunde Pflanzen!

Wir folgten in einen ersten Gemüsegarten. Dieser war klassisch als Viereck mit Wegekreuz gestaltet, in der Mitte eine Rose. Überraschend war die Einfassung mit Bohnenkraut. Das aromatisch duftende Kraut war zum Teil schon geerntet. Wir erfuhren, dass dieser Duft viele Schädlinge stört und so die Gemüsepflanzen sicher waren. Eine weitere Überraschung waren die dekorativen, hohen Spargelpflanzen im Hintergrund. Dieser grüne Spargel ist nicht so aufwändig, intensiver im Geschmack und obendrein auch inhaltsvoller und gesünder.

Dann ging es zum Kräutergarten, hier waren die Beete mit 20 cm hohen Brettern gefasst, so das jede Heilpflanze ihren festen Platz hatte. Schon der Gründer des Gartens der Insel Reichenau hatte in Fulda seine Kenntnisse über die Heilwirkung erfahren.

So folgte das Auditorium wissenshungrig zum nächsten „Garten“ hier wuchsen Erdbeeren, es ging weiter an der Kräuterschnecke vorbei zum Tomatenfeld, dass ohne Überdachung auch die herrlichsten Früchte trug. Dazwischen immer Kräuter wie Salbei, Bohnenkraut, reichlich Amaranth in allen Schattierungen, besonders die dunkelroten Blüten waren auffallend.

Zum Schluß beruhigte uns Christa Weinreich am Rosenbeet noch, dass um diese Jahreszeit der Rosenrost durchaus normal sei. Sollte er im Mai-Juni auftreten wären Gaben von Schachtelhalmbrühe zur Stärkung der Rosen richtig. Das Silicium des Schachtelhalm stärkt das Zellgewebe der Pflanze. Eine Erfahrung, die wir bestätigen können.

Die Kräuterschnecke im Küchengarten

Der Mittelpunkt im Küchengarten ist die Kräuterschnecke, die wir erst im Frühjahr vergrößert hatten. Die Kräuter bekamen einen kräftigen Rückschnitt, dass sie besser einwachsen konnten. Inzwischen hat es zwar lange, trockene Phasen gegeben, in denen wir tüchtig gießen mussten – jetzt, nach einigen Regengüssen wachsen sie wieder schön kompakt und buschig. Vor einigen Tagen haben wir noch den Beifuß / Artemisia vulgaris dazu gesetzt

Die Kräuter, die einen frischen Boden benötigen, wie z. B. Petersilie, Pimpinelle und Schnittlauch haben ihren Platz im Halbschatten. Dill wächst in den Hochbeeten zwischen den Gemüsen, der Borretsch sät sich auf den Wegen aus….