Im Duft-und Kräutergarten

Der Hof unseres Anwesens hat ein besonderes Kleinklima und gibt einem das Gefühl, er sei in mediterranen Gefilden. Das war die Grundidee, als wir den Hof umgestalteten…

Der Wein an den Fassaden,  die Blumenkästen mit den feuerroten Pelargonien in den Fenstern, die Oleander im Kübel aus Terracotta, die Kletterrosen im Eingang – und zur Rechten der Duft-und Kräutergarten mit dem Hausbaum, einer Quitte……

 

Außer einigen Rosen und Gräsern pflanzten wir auf ziemlich kargem Boden (Bauschutt im Untergrund) kleine Nelken, Lilien, verschiedene hohe Fetthennen, Salbei, Thymian, Bohnenkraut, Oreganum, Lavendel, Katzenminzen,  Indianernesseln und Duftnesseln. Den Rosen und Lilien bekamen allerdings zusätzlich verrotteten Kompost.

Hier sollen die Insekten sich nach Herzenslust tummeln und bedienen…..

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Mehr Platz im Kräuter-und Duftgarten

Im vergangenen Jahr hatten wir in unserem Hof einen Kräuter-und Duftgarten angelegt.

Mittlerweile waren aber einige Kräuter und Stauden recht groß geworden und ihr zugedachter Platz reichte nicht mehr aus.

Einige Pflanzungen waren auch unpassend gewählt (man lernt ja immer dazu) und so nahmen wir uns jetzt die Zeit für eine Erweiterung des Beetes. Jetzt konnten wir Gruppen bilden, z. B. verschiedene Sorten Thymian, unterschiedliche Lavendel usw. . Für uns ergibt sich jetzt ein stimmiges Bild. Der letzte Rasenstreifen muss bleiben, da wir auf der Hausseite durch Regenfass und Kübelpflanzen mehr Platz zum aussteigen kalkulieren müssen.

 

Es wächst und blüht…….

Es ist jetzt eine wahre Freude in den Garten zu gehen. Täglich entdeckt man neues Wachstum, neue Blüten….

Im Duft-und Kräutergarten…..

 

Am Teich……

 

Im Küchengarten……..

 

bei den Stauden….

 

und nicht zuletzt bei den Rosen..

 

Uns erwartet eine unbeständige, regenreiche Woche – danach könnte es langsam wieder trocken werden……ich denke da an unsere Tomaten 😉

Stippvisite im Gärtner-und Häckermuseum in Bamberg

In der vergangenen Woche hatten wir wieder lieben Besuch. Das ist immer eine gute Gelegenheit zu einem Ausflug.  Die Gärtnerstadt hatten wir bereits vor einiger Zeit gemeinsam besucht, aber das Museum hatte damals geschlossen.

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Das 1979 eröffnete Gärtner- und Häckermuseum widmet sich der Geschichte und Kultur der Bamberger Gärtner und Häcker (fränkisch für Winzer). Es ist in einem typischen Gärtnerhaus im Bamberger Gärtnerviertel eingerichtet. Das Museum zeigt mit Wohn- und Schlafraum, Küche, Vorratsraum, Hofplatz, Wirtschaftsräumen und Garten die Lebens- und Arbeitsumgebung einer Gärtnerfamilie um 1900.

Zum Rundgang empfiehlt sich unbedingt, den angebotenen Audioguide zu nutzen….es war sehr unterhaltsam und wissenswert!

 

Auf dem Dachboden zeigt die Dauerausstellung Arbeitsgeräte, ihre Anwendung, Gemüse, Samen und ihre Herkunft, und Wissenswertes über den Handel.

 

Im Hof findet man die Remise, das ‚Häusla‘ und die Mistgrube. In der Remise ein Brückenwagen mit Pflug und Korb und der Leiterwagen mit dem Jauchefass.

 

Jetzt gelangt man in den Garten, gleich vorn Gemüse- und Kräutergarten, weiter hinten Wein, Obst und Getreide! Es ist alles gut beschildert und erklärt und zwischendurch laden Bänke zum verweilen ein.

 

Am Ende gelangt man in den Bamberger Sortengarten, in dem lokale Sorten wie Zwiebel, Knoblauch, Rettich und Wirsing im Vergleichsanbau gezogen werden.

 

Es war ein rundherum gelungener Ausflug…….

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Hier geht es zum Museum

Juni – der Rosenmonat und was der Garten sonst noch bietet

Der Mairegen hat dem Garten gut getan! Das Wachstum ist enorm und wir hoffen, dass es sich jetzt nicht zu sehr einregnet.

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Durch ausreichende Feuchtigkeit haben sich Stauden und Rosen, wie auch das Gemüse  wunderbar entwickelt! Bei den Rosen allerdings konnte ich viele Larven der Dickmaulrüssler erwischen. Wir spritzen nicht, sondern gehen ab April immer wieder durch die Rosen, um Schädlinge möglichst schnell ausfindig zu machen und zu vernichten. Vor der Blüte bekommen sie alle eine Dusche mit Schachtelhalm zur Stärkung der Zellen. Einen großen Teil überlasse ich aber den Meisen, die hiermit ihre Jungen füttern.

Die historischen Rosen fangen jetzt an zu blühen, täglich öffnen sich mehr und mehr Blüten. Hier erste Bilder…

 

Digitalis, Hesperis matronalis, Orlaya grandiflora….all diese schönen ein-und zweijährigen Rosenbegleiter gibt es in Hülle und Fülle.

 

Und im Gemüsegarten? Da schaut es prächtig aus…übrigens habe ich diesmal Sellerie zum Kohl gepflanzt, als Schutzmaßnahme gegen die weiße Fliege 😀 Ich glaube, es hat was gebracht!

 

Die Tomaten stehen im Freiland, sind kompakt gewachsen und sehen äußerst gesund aus…wenn es jetzt nur nicht dauernd regnet. Es sind fast alle alte Sorten…ich stelle sie später noch vor (falls sie überleben)

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Zum Abschluss noch einen Blick in den Kräuter-und Duftgarten. Hier tobt das (Insekten) Leben……..ohne sie sind wir nichts!

 

P.S. Wertvolle Tipps für biologischen Anbau gibt es übrigens bei Astrid Späth im Biogarten Füllhorn

Die Kräuter treiben aus…

Erste Erkundigungen der Kräuterschnecke zeigen an, dass sie es alle geschafft haben! Der Winter war nun wirklich kein Winter, wie wir ihn uns vorstellen, aber ein, zwei heftige Frostnächte können vieles zerstören.

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Einige Kräuter habe ich mal im Bild festgehalten…..

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Berg-Bohnenkraut / Satureja montana

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Ysop / Hyssopus officinalis

 

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Oregano / Origanum vulgare

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Rosmarin / Rosmarinus officinalis / Zitronen-Thymian

Etwas vorsichtig bin ich seit zwei Jahren beim französischen Estragon – Artemisia dracunculus var. sativus. Ihn nehme ich im November in die Orangerie und so sieht er jetzt aus

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Französischer Estragon / Artemisia dracunculus var. sativus

 

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Rosmarin / Rosmarinus officinalis

Draußen hat sich der Rosmarin trotz einer Frostnacht mit -15°C prima gehalten – den Estragon werde ich bald zu ihm setzen und ihn im kommenden Winter auch draußen lassen. Momentan haben wir noch Nachtfrost, da bleibt er besser in der Orangerie!