November im Garten

Noch im Oktober hatten wir auf der Streuobstwiese des Nachbarn Äpfel gesammelt. Es sind wohlschmeckende Sorten, die uns bis auf den Himbeerapfel und Cox Orange leider nicht bekannt sind. Bis auf die Lageräpfel haben wir etwa 100 kg zur Kelterei ins Nachbardorf gebracht. Mit feinstem Apfelsaft aus eigener Ernte sind wir jetzt bestens versorgt. Aus 30 ltr. machen wir Cidre – darüber später mehr…

 

Wer hätte das gedacht? Nach einem goldenen Oktober folgt ein sonniger und warmer November, bestes Gartenwetter! Im Küchengarten ist immer noch einiges zu tun. Lauch, Sellerie und Salate bleiben noch in den Beeten.  Den letzten Neuseeländer Spinat und die letzten Möhren sind abgeräumt. Wegen der vielen Mäuse in diesem Jahr möchte ich nicht zuviel stehen lassen. Nach dem Abräumen der Hochbeete wird Erde aufgefüllt. Steckzwiebeln sind schon wieder gesetzt und Möhren werden wir in den nächsten Tagen säen, möglichst kurz vor dem Frost. Damit hatten wir gute Erfahrungen!

 

Im Staudengarten sind es vor allen Dingen die Gräser, die jetzt punkten. Wir nutzen noch möglichst jeden trockenen Tag und jede Stunde im Garten…….

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Wir warten auf den Frühlingsanfang und die Sonne

Der Garten wird langsam farbig. Krokus gibt jetzt einen tollen Kontrast zum Märzenbecher…

Das Gewächshaus ist gut belegt! Trotz niedriger Temperaturen halten sich die Keim- und Setzlinge wacker. Nachts decke ich sie sicherheitshalber noch mit Styropor ab. Am Boden habe ich bisher nur Hirschzungen-Salat gesät.

 

Wir hatten aber auch sonst noch genug zu tun:

Die beiden Kletterrosen ‚Flammentanz‘ im Eingang haben wir etwas eingekürzt, damit sie wieder tüchtig zulegen kann.

Von einem Gartenfreund bekam ich einen kräftigen Ableger einer Nymphaea pygmaea – damit ist die Kräuterschnecke komplett. Die habe ich dann gleich gesäubert und die Kräuter leicht geschnitten.

Die Oleanderbüsche sind umgetopft, sie stehen auch schon seit 3-4 Wochen unter freiem Himmel. Kurzzeitiger Frost macht ihnen nichts aus.

 

Ich habe Helleborus-Sämlinge bekommen, die ich gleich eingepflanzt habe. Es sind 1 – 3 jährige Sämlinge und auch welche, die schon blühen.

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Wurzelausläufer einer Rosa rugosa ‚Belle Poitevine‘ von einer Rosenfreundin haben wir in der Nähe unseres Insektenhotels eingepflanzt. Ich finde es wunderbar, wenn Gartenfreunde untereinander tauschen und schenken!

 

Im Laufe der Woche konnte ich die Taglilien- und Rosenbeet säubern und Reinhard hat sich um die Gemüsebeete gekümmert, sie aufgefüllt und geharkt – zu zweit geht es viel besser und macht auch mehr Freude!

Ich kann es kaum abwarten, dass nun endlich die Sonne die Erde und uns erwärmt und das Wachsen wieder beginnt!

Ach ja, unsere Hühner sind leicht eingeschnappt – der Garten steht ihnen in der Wachstumsphase nicht mehr zur Verfügung……

Endspurt im Februar

Das Wetter lässt auch gar nicht mit sich reden: nach  3 Wochen Nebel schien jetzt mal ein paar Tage die Sonne, sodass ich fast schon glaubte, es bleibt jetzt so….

Wir haben die Zeit genutzt und anfallende Gartenarbeiten erledigt:

Nistkästen gesäubert und wieder aufgehängt. Bis auf den Meisen-Nistkasten und den Halbhöhlenbrüter-Nistkasten waren alle benutzt worden.

Wir haben den Komposthaufen umgesetzt, da wir den Platz jetzt für das Freigehege der Hühner brauchen. Der Kompost ist wunderbar dunkel und krümelig geworden, wir haben im letzten Jahr Humofix verwendet, wir berichteten bereits darüber!

Alle Hochbeete sind aufgefüllt und warten darauf, endlich wieder in Aktion zu treten.

 

Nun, heute fing es am Vormittag an zu schneien. Wir hatten heute in Volkach Weinkisten besorgt und haben uns entschieden, unseren Rotwein endlich abzufüllen. Die Korken waren schon seit gestern eingeweicht und nun brauchten wir nur den Wein in die gesäuberten Flaschen zu füllen und sie zu verkorken.

Die Probe war gut – wir lassen uns unseren Eigenbau-Wein mit einem Stück selbst gebackenem Brot gut schmecken 🙂 Demnächst ein Bericht über die Fortschritte des Gewächshauses…

Die Hühner machen sich gut, auch Berta und Emma legen inzwischen hübsche braune Eier!

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Der Garten im April

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Nach unserem Besuch in Potsdam hatten wir reichlich zu tun: Beete erweitern, Beikräuter entfernen und die neuen Hemerocallis aus dem Foerster-Garten und von Christine an den Teich setzen. Ecchinacea, Achillea ptarmica (die Schafgarbe), das Lungenkraut und die Glockenblumen von Lena wurden in den Staudenbeeten verteilt.

Die Gemüsebeete wurden gesäubert, Salate, Rotkohl, Spitzkohl und Blumenkohl gesetzt. In das Frühbeet konnten wir jetzt Tomaten, Paprika und Auberginen und die Zucchini von Andrea setzen. Die Steckzwiebeln und die Petersilie im Herbst gesetzt, haben sich prächtig entwickelt. Die Erbsen sind jetzt 4 Wochen in der Erde und die Puffbohnen seit Mitte Februar.

Die Gemüsebeete sind knochentrocken, der Regen fehlt enorm. Alle 3-4 Tage gießen wir mit Brunnenwasser, so dass sie das Nötigste bekommen.

Die letzten zwei Nächte ging das Thermometer unter Null – bis jetzt kein Problem für uns, da unser Garten einerseits durch die Sandsteinmauer und andererseits durch das Haus geschützt wird. Trotzdem kontrollieren wir unsere Obstbäume, Sträucher und Rosen. Die historischen, alten Rosen sind winterfest und wenn sie nicht gerade frisch gepflanzt sind, macht ihnen so ein Frost nichts aus!

 

 

Es ist doch erstaunlich, wie weit die Natur schon ist…

Der Frühbeetkasten

An der Stelle des Frühbeetes vom Vorjahr wird ein Loch von ca. 70 cm ausgehoben. Da der Mist des Frühbeetes vom Vorjahr zu lockerem Humus geworden ist, geht dies recht leicht. Der benachbarte Holunderbaum hat seine Wurzeln in diesen nährstoffreichen Boden ausgestreckt. Die Wurzeln kappe ich und fahre nun zum Reiterhof, um mehrere Wannen und Kübel frischen Pferdemistes zu beschaffen. Dort kennt man mich schon und ist bei dem Befüllen der Behälter behilflich. Der Mist wird nun bis zum Rand in das Loch geschüttet und danach mit verdichtet. Dazu lege ich ein Brett oben auf und drücke den Mist zusammen. Anschließend wird eine Deckschicht aus dem Humus des Vorjahresbeetes aufgebracht und der Holzrahmen mit Klappe positioniert. Noch zwei Kannen Wasser frischen den Boden etwas auf und die Wärme produzierende Zersetzung des Mistes beginnt. Nach 2 Tagen ist der Kasten so warm, dass die ersten Pflanzen einziehen können. An der sonnigen Stelle wird es im Frühbeet tagsüber zu warm, so dass der Deckel hochgeklappt werden kann. Hier verbleiben die Pflanzen bis zum Umzug ins Beet nach den Eisheiligen Mitte Mai.

Pünktlich zur Aussaat fertig – unser letztes Hochbeet

Fast auf den Tag genau haben wir im letzten Jahr das dritte Hochbeet gebaut. Heute ist das letzte endlich fertig geworden! Hier noch einmal eine detaillierte Beschreibung:

Aussaatplan für 2014

Die Planung im Küchengarten für das kommende Jahr ist abgeschlossen. Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer wechseln das Beet. Für einen 4 – Felder-Anbau  sind wir noch nicht vorbereitet, da das 4. Hochbeet erst im Frühjahr fertiggestellt wird und momentan noch hier und da Gemüse wächst: Endivien, Knollensellerie, Pastinaken, Lauch und Rote Beete. Steckzwiebeln sind schon in der Erde und Feldsalat ist gesät!

Hier ist unser Plan für 2014:

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