Viertes Treffen im Foerster Garten

Jetzt war es endlich wieder soweit! Wie schon in den vergangenen Jahren trafen wir uns am letzten Wochenende zur freundlichen Hilfsaktion in Potsdam-Bornim. Diesmal wurde mein Lieblingsbeet, das Herbstbeet bearbeitet. Große Gräser (Miscanthus) wurden herausgenommen, geteilt und wieder eingesetzt, Bestände von verschiedenen Chrysanthemen, Astern und  Ceratostigma reduziert und Bergenien und Heuchera verjüngt.  Diesmal konnten wir den Mitgestalter des Herbstbeetes Christian Meyer kennen lernen, der uns anhand seines Planes zeigte, was genau gemacht werden sollte.  Foersters Gartenfee, die liebe Kristina Scheller, stand uns natürlich wie immer zur Seite und half tüchtig mit!

 

Nach getaner Arbeit setzten wir uns alle zusammen, stärkten uns und genossen den schönen sonnigen Tag im Foerster Garten.  Jeder durfte wieder ein paar der geteilten, übrig gebliebenen Stauden und Gräser für den eigenen Garten mitnehmen. Wir freuen uns schon jetzt wieder auf das nächste Jahr und das gemeinsame Gärtnern!!

Hier der Link zum ersten Treffen

Frostiges Intermezzo

Ist es nicht herrlich, morgens bei Raureif aus dem Fenster zu schauen? Bevor es wieder grau wird, schnell noch die Gelegenheit nutzen, um ein paar Fotos zu machen.

 

Natürlich sind Samenstände der Stauden und Gräser die Hauptdarsteller, die nicht nur Vögeln und Insekten dienen, sondern uns als Augenschmaus viel Freude bereiten!

 

Der Blick in den winterlichen Garten macht uns zufrieden. Er strahlt so eine Ruhe aus, die ansteckend ist und uns sagt: „Lasst uns ein wenig verschnaufen, ausruhen und Kraft tanken für das neue Gartenjahr!“

November im Garten

Nach tagelangem Regenwetter wurde es jetzt noch einmal ganz angenehm. Ein paar Sonnenstrahlen locken an die frische Luft und in den Garten. Besonders gefallen mir jetzt die Wedel der verschiedenen Sorten des Miscanthus.

 

Die milden Temperaturen und die Feuchtigkeit lassen einige Stauden wieder wachsen. Farbe bringen hier auch kleine Stauden wie z.B.  Geranium sanguineum var. striatum und die weiße Schwester ‚Album‘ oder auch kleine Ziergräser und Hagebutten.

 

Letzte Arbeiten wie Beete auffüllen, Stauden teilen und verpflanzen sind gemacht.  Am Teich haben wir unsere weidenblättrige Sonnenblume versetzt, sie stand mit über 3 Metern definitiv am falschen Platz 🙂

 

Habt eine  schöne Zeit!!

Frostige Zeiten…………

Der erste Frost ist da! War das ein schönes Bild heute früh:

dscf9081

 

Die letzten Rosen mit einem Käppchen…

 

Carex testacea wie mit einem Hauch Puderzucker überzogen..

 

der Mangold beugt sich, während der Feldsalat schön knackig unter dem Laub hervorspitzt….

 

Die Pelargonien sind ebenso wie der neue Lorbeer bereits in der Orangerie, Oleander und Granatapfel stehen noch im Hof. Sie dürfen noch bleiben, solange die Temperaturen es zulassen. Das haben wir im letzten Jahr erstmals probiert und es ist ihnen sehr gut bekommen!

 

Wir haben heute die Sonne genutzt, um die Himbeerruten zu schneiden – jetzt ist der Blick wieder frei!

dscf9131

Pflege der Staudenbeete im Oktober

Laut Wetterprognose wird es jetzt ungemütlich! Wir haben die letzten sonnigen, trockenen Tage noch genutzt und im Garten verbracht. Unkraut gezupft, Rasen geschnitten, Fallobst gesammelt und einige Möbel schon verräumt. Beet für Beet haben wir uns angeschaut und notiert, was wir ändern möchten. Meist hat man die Änderungswünsche im Frühjahr wieder vergessen.

 

Einiges, was wir im letzten Jahr eingepflanzt hatten, war nicht stimmig und kommt woanders hin oder wird verschenkt. Echinops ritro, die blaue Kugeldistel z.B., passte farblich und auch vom Wuchs her nicht ins Beet. Sie ist ein wahres Insekten-Magnet, aber alle unsere Pflanzen sind bienenfreundlich, von daher brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Auch die Nachtviole, Hesperis matronalis, wurde versetzt. Sie blüht und duftet wunderbar, aber kommt in unseren Staudenbeeten nicht recht zur Geltung: unten viel zu viel Grünzeug, nimmt sie anderen Stauden Platz. Sie hat im hinteren Teil des Gartens wieder ihren Platz gefunden und erfreut uns hier.

Eingeschleppter Giersch hat sich in einigen Beeten breit gemacht und Erde muss aufgefüllt werden. So haben wir uns das erste Beet vorgenommen, bis auf den Miscanthus alles herausgeholt und Wurzeln und Erde auf Giersch untersucht. Dann haben wir die Erde aufgefüllt und die Stauden neu positioniert und wieder eingepflanzt. Das war eine ziemlich zeitaufwändige Arbeit, die sich aber lohnt! Im März werden wir den Miscanthus noch herausnehmen und vom Giersch befreien. Selbst wenn der Giersch wiederkommt (was er ohne Zweifel tut!) – das erste Jahr hält er sich bestimmt zurück! Diese Pflegemaßnahme macht man eigentlich im Frühjahr, aber in diesem Beet gibt es sehr viele Iris, die bereits im Mai blühen. Abgeschnitten wird bei uns noch nichts, alles bleibt bis zum Frühjahr. Lediglich die versetzten Stauden kürzen wir ein, um ihnen das Einwachsen zu erleichtern.

Hier noch ein paar Herbst-Impressionen……..

 

Und Flora und Fauna harmonieren, wie man sieht:

 

und wie sieht es bei Euch aus?