Ein letztes Stück Niemandsland

Wer sich noch an die Teicherweiterung im letzten Frühjahr erinnert, weiß, dass wir etwas Gehölz entfernen mussten. Dadurch entstanden Lücken , die wir zunächst am Teichrand mit Gräsern geschlossen haben. Auch war es uns wichtig, erst einmal ein Jahr abzuwarten, um dann zu entscheiden, was verbessert werden kann. Zwischen Insektenhotel und Lagerhalle auf dem Nachbargrundstück zieht es häufig, auch das wollen wir nun ändern.

 

In der vergangenen Woche haben wir hinter dem Grill aufgeräumt und einen guten Platz für den alten Kompost geschaffen.

 

An der Grundstücksgrenze ist ein kleiner Folienteich, der selten mit  Wasser, sondern mit Schlamm, altem Laub und Fallobst gefüllt war.  Hier soll eine neue Pflanzzone entstehen, die einerseits etwas Wind abhält und andererseits zum Wassergarten passt.  Den Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘ aus dem Staudenbeet teilten wir jetzt und setzten ihn rechts vom Insektenhotel ein. Er ist wüchsig und wird auch gut in den Hintergrund passen.  Hinter der Bank hatten wir kleine Taglilien gepflanzt, die wir aus dem Foerster Garten im letzten Jahr mitnehmen durften.  Jetzt werden wir sie ausgraben, um die neue Beetfläche zu bearbeiten. Danach planen wir die neue Bepflanzung!

 

Die Lücken zwischen der Haselnuss und dem Gewächshaus werden wir wahrscheinlich mit zwei Wildgehölzen schließen. Mir schwebt ein ganz normales Pfaffenhütchen Euonymus europaeus und ein Schneeball Viburnum opulus vor……..

Die Hügelbeete

Mit einem Hügelbeet haben wir immer gute Erfahrungen gemacht. Die Erde erwärmt sich schneller, die Pflanzen bekommen mehr Licht…..In 2013 haben wir neben den ersten beiden Hochbeeten an den beiden anderen Positionen zunächst Hügelbeete eingesetzt. 

Nun sind alle vier Hochbeete längst fertig und zusätzlich haben wir am Boden noch vier normale Bodenbeete.  Eines davon hatten wir im letzten Jahr schon zum Hügelbeet gemacht und sehr gute Ergebnisse erzielt!

 

Vom Gehölzschnitt haben wir im ausgehenden Winter eine ganze Menge, dazu kommt der gesamte Gräser-und Staudenschnitt und das Laub  aller Bäume und Sträucher.  Die Grassoden vom Gräserpfad ergaben eine Menge guter Erde. So haben wir jetzt alle Beete fertig gestellt. Fläche ausgehoben, Gehölzschnitt, Stauden-und Gräserschnitt, Laub, reifer Kompost und Humus – fertig ist das Hügelbeet.

 

Jetzt kann es nochmal tüchtig regnen…..

Neue Rankgerüste für alte Rosen

Das Europa-Rosarium Sangerhausen beherbergt die größte Rosensammlung weltweit! Mehr als 8500 Rosensorten sind hier zu sehen. In der letzten Woche bekam ich über die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. eine Information:                                           „Zur Erhaltung unseres Rosensortimentes müssen jährlich zahlreiche Rosen nachveredelt und gepflanzt werden. Nach diesen Arbeiten bleiben häufig Rosen-Raritäten in Kleinststückzahlen übrig. Hier handelt es sich um Sorten, welche oft im Handel nur noch schwer zu bekommen sind. Wir wissen, dass sich unter den Rosenfreunden einige Liebhaber und Sammler solcher Raritäten befinden. In diesem Jahr können wir Ihnen eine große Anzahl von Rosen anbieten………“

Wir hatten zur Straße hin entlang des Zaunes eine Reihe Rosen gepflanzt, darunter 4 Strauchrosen, die vom Vorbesitzer offenbar in den 80 er Jahren gepflanzt wurden: Öfter blühend, gesundes Laub, einwandfreie, große Blüte, starr hochwachsend und ohne Duft…Schon im vergangenen Jahr gefiel uns ihr Habitus nicht im Zusammenspiel mit der Alba-Rose, der Bourbon-Rose und der englischen Austin-Rose.

 

Die Gelegenheit, sie jetzt im Frühjahr gegen historische Rosen zu tauschen, nahmen wir gleich wahr! So bestellte ich folgende Rosenschätze:

Kronprinzessin Viktoria (Volvert; Späth 1888) Bourbon, ca. 0,80 m
Prince Charles (Hardy um 1842) Bourbon Hybr., ca. 1,50 m
Marie Dermar (Geschwind 1889) Noisette Hybride, bis 3 m
Miranda (de Sansal 1869) Portland, bis 1,50 m

Aus Eichenholz bauten wir jetzt neue Rankgerüste, da auch die ‚Königin von Dänemark‘ so tüchtig zugelegt hat, dass wir sie etwas stützen müssen. Im vergangenen Jahr hatten wir aus Ästen und Rebschnitt ein Rankgerüst gebaut – leider haben wir nicht immer soviel Schnittholz, möchten aber nach vorn schon ein einheitliches Bild, so dass wir das Rankgerüst vom letzten Jahr für eine Rose im Hof nutzen werden.

 

Bis zur Pflanzung ist noch Zeit. Bei längerem Sonnenschein können wir aber schon einige Gartenarbeiten verrichten, wie Rebschnitt, Obstbaumschnitt und Staudenschnitt. Zeit für einen Kaffee an der frischen Luft gibt es auch 😉

Skulptur 05 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 5. Skulptur wählte ich als Ausgangspunkt die Nigella-Samenkapsel. Wie bei der vorangegangen Skulptur, des Eisenhut-Samens, bilden fünf gewölbte Flächen einen Körper. Durch die Trocknung reißt der Körper an den Nahtstellen auf und bildet diese wunderschöne Figur mit 2 Polen, einen dramatischen, stark zerklüfteten und einem ruhigen fast kugeligen Teil. Diesen Kontrast habe ich durch die gestreckte Form der Skulptur noch gesteigert. Wie in der vierten Skulptur sind auch hier sind die Stadien, des Aufbrechens des Körpers in die einzelnen Flächen, gleichzeitig und nebeneinander in der Skulptur dargestellt.

Solange die Kapsel grün ist und Wasser enthält, sind Druck und Zugkräfte ausgeglichen und zeigen eine harmonische Form. Durch den Entzug des Wassers nehmen die Zugkräfte der Fasern überhand und verformen den Körper bis er an den Nahtstellen reißt und eine neue harmonische Form annimmt.

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Skulptur 05

 

Winterruhe im Garten

Die Winterruhe im Garten – die Natur schaltet einen Gang zurück.

Es gab etwas Neuschnee, gerade zur rechten Zeit! Dauerfrost ist angesagt, heute früh waren es um sieben Uhr bereits minus 9 Grad, das wird evtl. noch niedriger im Laufe der Woche! Unter der Schneedecke sind die Stauden und Gräser etwas geschützt.

 

Wir nutzen die Zeit…Reinhard arbeitet an seiner nächsten Skulptur

 

 

und ich beschäftige mich mit der Auflistung aller Pflanzen im Garten 🙂

Habt eine schöne Zeit!

 

Gipsabgüsse von Obst

Eine schöne Dekoration für die Wohnung sind Gipsabgüsse von Obst und Gemüse. Wir tauchen z.B. eine Quitte in eine Kunststoffschale mit Gips. Dadurch wird die eine Hälfte der Quitte abgeformt. Nach dem Abbinden des Gips am nächsten Tag wird die Quitte aus der Form entnommen. Als Trennmittel sprühen wir die Kontaktfläche der Form mit einer wässrigen Pottasche-Lösung ein und führen das Abgießen mit der anderen Hälfte durch.

Nach dem Abbinden des Gips entnehmen wir die entstandene Gussform aus der Kunststoffschale. An der Naht der beiden Hälften trennen wir diese vorsichtig mit einem Spachtel voneinander. Nun erfolgt das Ausgießen der beiden Hälften mit Gips. Die richtige Position der Schalen zueinander markieren wir mit einem Stift.  Die Gusshälften werden zunächst mit der Pottaschelösung eingesprüht.  Nun wird der Gips in die Hälfte gegossen. Solange der Gips noch feucht ist, können die Hälften aufeinandergedrückt werden. Am nächsten Tag drücken wir die Schalen mit einem Spachtel auseinander.  Nun kann die Gipsquitte trocknen. Durch Abschleifen mit feinem Schleifpapier erhält der Abguss seine feine Oberfläche.

Fortschritte auf dem Hainerter Friedhof

Auch heute, am Samstag, wurde wieder gemeinschaftlich an dem Projekt gearbeitet, jung und alt trafen sich bereits am frühen Morgen und das Wetter spielte mit!

 

Heute wurden die Rabatte in Beton gesetzt – in der nächsten Woche wird der Schotter verteilt.