Ein sonniger Herbsttag lockt Besucher

Ein langes Wochenende mit sonnigem Herbstwetter liegt hinter uns. Nach einem kräftigen Regen am Morgen des Feiertags ließ die Sonne uns nicht im Stich und erfreute viele Besucher des Offenen Ateliers aus nah und fern! Zu Beginn gab es die Führung durch den Gräserpfad mit den Skulpturen, danach ging zur Erläuterung der Technik in die Atelierräume.

 

Die Besucher ließen es sich nicht nehmen, hinterher noch den herbstlichen Garten zu erforschen. Die leuchtenden Farben der Astern waren genauso gefragt wie der Palmkohl im Küchengarten…..

Auch die Presse war vor Ort, hier die Berichte in Reinhard’s Blog

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Gräserblüte im Gräserpfad

Die schönste Zeit im Jahr beginnt…..

Dialog mit der Natur

Mitte August beginnt die Gräserblüte und die Gräser verdecken die Sockel der Skulpturen. Die Skulpturen schweben zwischen den wogenden Gräsern oder werden vom Diamantgras Calamagrostis brachytricha umspielt. In der filigranen Blütenwolke des Tautropfengrases Sporobolus heterolepis scheinen die Skulpturen von Muschel und Schnecke von Perlen umspült.

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Skulptur 06 im Gräsergarten

von Reinhard Schneider

Die 6. Skulptur sollte gegenüber den anderen höher werden, da mir die Skulpturenreihe sonst zu gleichmäßig wird. So wählte ich als Ausgangspunkt die Schote einer Edelwicke, die ich noch im Garten fand.

Da die Schoten über Winter draußen lagen, hatten sie ihre ursprüngliche Form geändert – eine Metamorphose. Damit war die Schote eine ideale Gestalt, um Ursprung – Übergang und Wandlung in einer Skulptur darzustellen. Der Wandel ist in jeder Phase ein ästhetischer Genuss und typisch für die Natur.

Skulptur 06

Skulptur 05 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 5. Skulptur wählte ich als Ausgangspunkt die Nigella-Samenkapsel. Wie bei der vorangegangen Skulptur, des Eisenhut-Samens, bilden fünf gewölbte Flächen einen Körper. Durch die Trocknung reißt der Körper an den Nahtstellen auf und bildet diese wunderschöne Figur mit 2 Polen, einen dramatischen, stark zerklüfteten und einem ruhigen fast kugeligen Teil. Diesen Kontrast habe ich durch die gestreckte Form der Skulptur noch gesteigert. Wie in der vierten Skulptur sind auch hier sind die Stadien, des Aufbrechens des Körpers in die einzelnen Flächen, gleichzeitig und nebeneinander in der Skulptur dargestellt.

Solange die Kapsel grün ist und Wasser enthält, sind Druck und Zugkräfte ausgeglichen und zeigen eine harmonische Form. Durch den Entzug des Wassers nehmen die Zugkräfte der Fasern überhand und verformen den Körper bis er an den Nahtstellen reißt und eine neue harmonische Form annimmt.

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Skulptur 05

 

Skulptur 04 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 4. Skulptur betrachtete ich die Samenkapsel des Eisenhutes. Faszinierend ist die Wandlung der einzelnen Kapsel-Elemente – die Metamorphose des geschlossenen Körpers in eine, von einer Fläche umschlossene Kelchform. Diese Wandlung, das Aufreißen des Körpers, ist hier in verschiedenen Stadien sichtbar. In der Natur sind diese Stadien nicht gleichzeitig zu sehen, da brechen alle Körper gleichzeitig auf.

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Eine lange Trocknungsphase ist vorüber……..

Skulptur 04

 

Winterruhe im Garten

Die Winterruhe im Garten – die Natur schaltet einen Gang zurück.

Es gab etwas Neuschnee, gerade zur rechten Zeit! Dauerfrost ist angesagt, heute früh waren es um sieben Uhr bereits minus 9 Grad, das wird evtl. noch niedriger im Laufe der Woche! Unter der Schneedecke sind die Stauden und Gräser etwas geschützt.

 

Wir nutzen die Zeit…Reinhard arbeitet an seiner nächsten Skulptur

 

 

und ich beschäftige mich mit der Auflistung aller Pflanzen im Garten 🙂

Habt eine schöne Zeit!

 

Skulptur 03 im Gräserpfad

Autor Reinhard Schneider

Ideengeber für die 3. Skulptur war Nicandra physaloides, die Giftbeere.  Die hauchdünnen Kelchblätter verbergen die umschlossene Frucht.

 

Skulptur 03 – Gipsguss mit Sockel

Die umhüllenden Flächen lassen mit ihrer Form das Geheimnis ihres  kugeligen Inhalts erahnen . Mit dem Umschreiten der Skulptur wird dies Thema von der naturnahen Form fortschreitend geometrischer formuliert.

 

Für die Überprüfung von Proportion und Wirkung haben wir Betonsockel und Skulptur im Gräserweg platziert.  Die Gräser sollen, wenn sie im Herbst größer werden, die Skulpturen in sich aufnehmen und teilweise überragen.

Hier geht es zu Skulptur 02