Skulptur 06 im Gräsergarten

von Reinhard Schneider

Die 6. Skulptur sollte gegenüber den anderen höher werden, da mir die Skulpturenreihe sonst zu gleichmäßig wird. So wählte ich als Ausgangspunkt die Schote einer Edelwicke, die ich noch im Garten fand.

Da die Schoten über Winter draußen lagen, hatten sie ihre ursprüngliche Form geändert – eine Metamorphose. Damit war die Schote eine ideale Gestalt, um Ursprung – Übergang und Wandlung in einer Skulptur darzustellen. Der Wandel ist in jeder Phase ein ästhetischer Genuss und typisch für die Natur.

Skulptur 06

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Ein letztes Stück Niemandsland

Wer sich noch an die Teicherweiterung im letzten Frühjahr erinnert, weiß, dass wir etwas Gehölz entfernen mussten. Dadurch entstanden Lücken , die wir zunächst am Teichrand mit Gräsern geschlossen haben. Auch war es uns wichtig, erst einmal ein Jahr abzuwarten, um dann zu entscheiden, was verbessert werden kann. Zwischen Insektenhotel und Lagerhalle auf dem Nachbargrundstück zieht es häufig, auch das wollen wir nun ändern.

 

In der vergangenen Woche haben wir hinter dem Grill aufgeräumt und einen guten Platz für den alten Kompost geschaffen.

 

An der Grundstücksgrenze ist ein kleiner Folienteich, der selten mit  Wasser, sondern mit Schlamm, altem Laub und Fallobst gefüllt war.  Hier soll eine neue Pflanzzone entstehen, die einerseits etwas Wind abhält und andererseits zum Wassergarten passt.  Den Miscanthus sinensis ‚Große Fontäne‘ aus dem Staudenbeet teilten wir jetzt und setzten ihn rechts vom Insektenhotel ein. Er ist wüchsig und wird auch gut in den Hintergrund passen.  Hinter der Bank hatten wir kleine Taglilien gepflanzt, die wir aus dem Foerster Garten im letzten Jahr mitnehmen durften.  Jetzt werden wir sie ausgraben, um die neue Beetfläche zu bearbeiten. Danach planen wir die neue Bepflanzung!

 

Die Lücken zwischen der Haselnuss und dem Gewächshaus werden wir wahrscheinlich mit zwei Wildgehölzen schließen. Mir schwebt ein ganz normales Pfaffenhütchen Euonymus europaeus und ein Schneeball Viburnum opulus vor……..

Die Hügelbeete

Mit einem Hügelbeet haben wir immer gute Erfahrungen gemacht. Die Erde erwärmt sich schneller, die Pflanzen bekommen mehr Licht…..In 2013 haben wir neben den ersten beiden Hochbeeten an den beiden anderen Positionen zunächst Hügelbeete eingesetzt. 

Nun sind alle vier Hochbeete längst fertig und zusätzlich haben wir am Boden noch vier normale Bodenbeete.  Eines davon hatten wir im letzten Jahr schon zum Hügelbeet gemacht und sehr gute Ergebnisse erzielt!

 

Vom Gehölzschnitt haben wir im ausgehenden Winter eine ganze Menge, dazu kommt der gesamte Gräser-und Staudenschnitt und das Laub  aller Bäume und Sträucher.  Die Grassoden vom Gräserpfad ergaben eine Menge guter Erde. So haben wir jetzt alle Beete fertig gestellt. Fläche ausgehoben, Gehölzschnitt, Stauden-und Gräserschnitt, Laub, reifer Kompost und Humus – fertig ist das Hügelbeet.

 

Jetzt kann es nochmal tüchtig regnen…..

Neue Rankgerüste für alte Rosen

Das Europa-Rosarium Sangerhausen beherbergt die größte Rosensammlung weltweit! Mehr als 8500 Rosensorten sind hier zu sehen. In der letzten Woche bekam ich über die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. eine Information:                                           „Zur Erhaltung unseres Rosensortimentes müssen jährlich zahlreiche Rosen nachveredelt und gepflanzt werden. Nach diesen Arbeiten bleiben häufig Rosen-Raritäten in Kleinststückzahlen übrig. Hier handelt es sich um Sorten, welche oft im Handel nur noch schwer zu bekommen sind. Wir wissen, dass sich unter den Rosenfreunden einige Liebhaber und Sammler solcher Raritäten befinden. In diesem Jahr können wir Ihnen eine große Anzahl von Rosen anbieten………“

Wir hatten zur Straße hin entlang des Zaunes eine Reihe Rosen gepflanzt, darunter 4 Strauchrosen, die vom Vorbesitzer offenbar in den 80 er Jahren gepflanzt wurden: Öfter blühend, gesundes Laub, einwandfreie, große Blüte, starr hochwachsend und ohne Duft…Schon im vergangenen Jahr gefiel uns ihr Habitus nicht im Zusammenspiel mit der Alba-Rose, der Bourbon-Rose und der englischen Austin-Rose.

 

Die Gelegenheit, sie jetzt im Frühjahr gegen historische Rosen zu tauschen, nahmen wir gleich wahr! So bestellte ich folgende Rosenschätze:

Kronprinzessin Viktoria (Volvert; Späth 1888) Bourbon, ca. 0,80 m
Prince Charles (Hardy um 1842) Bourbon Hybr., ca. 1,50 m
Marie Dermar (Geschwind 1889) Noisette Hybride, bis 3 m
Miranda (de Sansal 1869) Portland, bis 1,50 m

Aus Eichenholz bauten wir jetzt neue Rankgerüste, da auch die ‚Königin von Dänemark‘ so tüchtig zugelegt hat, dass wir sie etwas stützen müssen. Im vergangenen Jahr hatten wir aus Ästen und Rebschnitt ein Rankgerüst gebaut – leider haben wir nicht immer soviel Schnittholz, möchten aber nach vorn schon ein einheitliches Bild, so dass wir das Rankgerüst vom letzten Jahr für eine Rose im Hof nutzen werden.

 

Bis zur Pflanzung ist noch Zeit. Bei längerem Sonnenschein können wir aber schon einige Gartenarbeiten verrichten, wie Rebschnitt, Obstbaumschnitt und Staudenschnitt. Zeit für einen Kaffee an der frischen Luft gibt es auch 😉

Aussaat, Rebschnitt und Brotbacken

Der Februar ist eigentlich ein kurzer Monat, aber mit der Geduld hapert es momentan besonders bei mir…

Vor 10 Tagen habe ich mit der Aussaat begonnen. Artischocken und Paprika waren die ersten Kandidaten…

 

Jetzt stehen sie am Fenster meines Büros im Obergeschoss. In einigen Tagen werden sie ins kalte Gewächshaus umquartiert, schön in Styroporkisten, damit sie sich nicht verkühlen 😉 Heute habe ich Auberginen, Lauch, Stangensellerie, Wirsing, Spitzkohl, Palmkohl und Rotkohl gesät. Sobald die ersten Blättchen sichtbar sind, kommen auch sie ins Kalte. Im letzten Jahr habe ich damit gute Erfolge gehabt!

Draußen ist noch nicht viel zu machen. Stauden sind geschnitten, Gräser und Rosen haben noch Zeit!  Die Weinreben sind z. Teil geschnitten, dafür soll es trocken und möglichst sonnig sein…

 

Vor einiger Zeit habe ich das Backen angefangen…Brot und Brötchen. Ich habe einige Rezepte ausprobiert und zeige Euch hier mal die Ergebnisse…

 

Ich backe momentan mit Hefe, etwa 20 Gramm auf ein Kilo Mehl. Beim Mehl mische ich Weizenmehl Typ 550 und Weizenvollkornmehl und meist auch 100-200 g Hartweizengrieß, alles zusammen um ein Kilogramm. Hefe wird mit Wasser und einer Prise Zucker angerührt und ruht etwa 10 Minuten. Zum Mehl füge ich noch 1-2 TL Salz und Körner und Gewürze nach Wahl hinzu. In eine tiefe Kuhle gieße ich dann die Hefe und knete alles zusammen mit etwa 700 ml Wasser. Nach etwa 10 Minuten kommt der Teig in eine Glasschüssel, wird abgedeckt und ins Kalte gestellt. Bei mir ist es der Vorrat mit aktuell 10-12°. Dort hat der Teig eine 12 stündige Nachtgare…

 

Am nächsten Tag knete ich den Teig kurz durch und forme entweder Brötchen oder Brot. Bis zum Backen bei 230° dürfen sie noch 1-2 Std. gehen. In den Herd stelle ich eine Edelstahlschüssel, die sich mit aufheizt. Bevor ich das Brot oder die Brötchen in den Ofen schiebe, schütte ich eine Tasse Wasser in die heiß gewordene Schale und schöner Wasserdampf entsteht! Während des Backens nehme ich noch die Sprühflasche zur Hand, je mehr Dampf umso besser!  Backzeit für das Brot etwa 40 Minuten, Brötchen etwa 25 Minuten.  Ich rate jedem, sein eigenes Rezept auszuprobieren und ein wenig mit den Zutaten zu spielen 😉   Wir kaufen keine Brötchen oder Brot mehr…nur noch im Notfall!

Skulptur 04 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 4. Skulptur betrachtete ich die Samenkapsel des Eisenhutes. Faszinierend ist die Wandlung der einzelnen Kapsel-Elemente – die Metamorphose des geschlossenen Körpers in eine, von einer Fläche umschlossene Kelchform. Diese Wandlung, das Aufreißen des Körpers, ist hier in verschiedenen Stadien sichtbar. In der Natur sind diese Stadien nicht gleichzeitig zu sehen, da brechen alle Körper gleichzeitig auf.

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Eine lange Trocknungsphase ist vorüber……..

Skulptur 04

 

Winterruhe im Garten

Die Winterruhe im Garten – die Natur schaltet einen Gang zurück.

Es gab etwas Neuschnee, gerade zur rechten Zeit! Dauerfrost ist angesagt, heute früh waren es um sieben Uhr bereits minus 9 Grad, das wird evtl. noch niedriger im Laufe der Woche! Unter der Schneedecke sind die Stauden und Gräser etwas geschützt.

 

Wir nutzen die Zeit…Reinhard arbeitet an seiner nächsten Skulptur

 

 

und ich beschäftige mich mit der Auflistung aller Pflanzen im Garten 🙂

Habt eine schöne Zeit!