Pflege der Staudenbeete im Oktober

Laut Wetterprognose wird es jetzt ungemütlich! Wir haben die letzten sonnigen, trockenen Tage noch genutzt und im Garten verbracht. Unkraut gezupft, Rasen geschnitten, Fallobst gesammelt und einige Möbel schon verräumt. Beet für Beet haben wir uns angeschaut und notiert, was wir ändern möchten. Meist hat man die Änderungswünsche im Frühjahr wieder vergessen.

 

Einiges, was wir im letzten Jahr eingepflanzt hatten, war nicht stimmig und kommt woanders hin oder wird verschenkt. Echinops ritro, die blaue Kugeldistel z.B., passte farblich und auch vom Wuchs her nicht ins Beet. Sie ist ein wahres Insekten-Magnet, aber alle unsere Pflanzen sind bienenfreundlich, von daher brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Auch die Nachtviole, Hesperis matronalis, wurde versetzt. Sie blüht und duftet wunderbar, aber kommt in unseren Staudenbeeten nicht recht zur Geltung: unten viel zu viel Grünzeug, nimmt sie anderen Stauden Platz. Sie hat im hinteren Teil des Gartens wieder ihren Platz gefunden und erfreut uns hier.

Eingeschleppter Giersch hat sich in einigen Beeten breit gemacht und Erde muss aufgefüllt werden. So haben wir uns das erste Beet vorgenommen, bis auf den Miscanthus alles herausgeholt und Wurzeln und Erde auf Giersch untersucht. Dann haben wir die Erde aufgefüllt und die Stauden neu positioniert und wieder eingepflanzt. Das war eine ziemlich zeitaufwändige Arbeit, die sich aber lohnt! Im März werden wir den Miscanthus noch herausnehmen und vom Giersch befreien. Selbst wenn der Giersch wiederkommt (was er ohne Zweifel tut!) – das erste Jahr hält er sich bestimmt zurück! Diese Pflegemaßnahme macht man eigentlich im Frühjahr, aber in diesem Beet gibt es sehr viele Iris, die bereits im Mai blühen. Abgeschnitten wird bei uns noch nichts, alles bleibt bis zum Frühjahr. Lediglich die versetzten Stauden kürzen wir ein, um ihnen das Einwachsen zu erleichtern.

Hier noch ein paar Herbst-Impressionen……..

 

Und Flora und Fauna harmonieren, wie man sieht:

 

und wie sieht es bei Euch aus?

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13 Gedanken zu “Pflege der Staudenbeete im Oktober

  1. Die Entwicklung eures Gartens in den wenigen Jahren ist schlichtweg toll, Sabine, ich hab viel Freude dran, euch zu ‚verfolgen‘. Ja, Giersch ist elend, auch wenn man ihn gutredet. Habe ihn fast auch hier eingeschleppt, aber noch rechtzeitig erkannt und ihm den Garaus gemacht. Mir platzt die Hutschnur, wenn ich den panaschierten in Gartencentern sehe – unmöglich, den anzubieten! Bei uns ist es mild und so schön, alles leuchtet. Nach der Trockenheit ist das wie ein Geschenk. Wünsche euch schöne Tage, Keller und Holzschober sind sicher -wie bei uns!- gut gefüllt. 🙂

    • Bei dieser Gelegenheit, liebe Annette, darf ich sagen, wir haben durch unseren Kontakt so viel gelernt, Anregungen erhalten, den Horizont in Sachen Garten erweitert und nicht zuletzt viele neue Kontakte geschlossen! Kombiniert mit den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten ist unser Garten das Ergebnis ❤ Neue Ideen werden jetzt geboren……..
      So arrangieren wir uns mit der dunklen Jahreszeit 🙂

      • Schön gesagt, liebe Sabine, es ist toll, wenn man sich gegenseitig so bereichern kann. Und ich glaub, in der dunklen Jahreszeit wird’s uns auch nicht langweilig. 🙂

  2. Euer Garten ist einfach immer wieder wundervoll! Ihr müsst wirklich rundum glücklich sein in eurem Paradies (auch mit Giersch ☺) Schönen Abend, Gaby

  3. Liebe Sabine,

    da ward ihr aber fleißig! Respekt. Mir fehlt ja ehrlich gesagt manchmal die klare Kante, mich auch tatsächlich von dem zu trennen, was nicht optimal war.

    Vor allem kein Wort der Panik, sondern „nur“ sachlich-professionelles Handeln angesichts des eingeschleppten Gierschs. Aber was hilft es auch? Insofern ist ja genau richtig, was ihr tut: Den Giersch bekämpfen und gleichzeitig das Beet in Ordnung bringen.

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr dieses Unkraut für sehr lange Zeit nicht mehr bei euch habt und auch keine Tipps bekommen müsst, wie herrlich köstliche Suppe man doch aus ihm bereiten kann.

    Beste Grüße Xenia

  4. Liebe Sabine,
    da hast du recht – wenn was nicht passt, muss es woanders hin oder weg. Es sollte mir eine Lehre sein, ich bin da pft zu zögerlich. Aber nur so bekommt man einen so schönen und stimmigen Garten, wie ihr ihn habt.
    Herzliche Grüße
    Sylvia

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