Spießtragen – ein alter Brauch in Hainert

Nach einer überlieferten Tradition wird in Hainert während der Sonn-, Feiertags- und Vorabendmesse zum Schutz unserer Häuser, Höfe und Dorfes der Spieß durch den Ort getragen. Der Betreffende konnte bei besonderen Geschehnissen, Brand oder Kalben von Rindern, die Kirchenbesucher informieren. Der Spieß wandert so von Haus zu Haus.

Heute waren wir an der Reihe und zeigen Euch einige Impressionen vom alten Dorfkern. Die Neubaugebiete sparen wir hierbei aus…

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4 Gedanken zu “Spießtragen – ein alter Brauch in Hainert

  1. Hallo Sabine,
    ach, ich liebe Unterfranken. Es ist einfach immer noch heimelig dort (jedenfalls in den alten Dorfkernen, die Neubaugebiete sehen sicher anders aus …). Habe ich das richtig verstanden, dass der Spießträger eine Art Beobachtungsposten war, damit während der Messe nichts passiert?

    Liebe Grüße und Danke für die schönen Fotos.
    Doris

    • Ja, liebe Doris . genauso ist es! Wenn während der Messe ein Feuer ausbrach, hat es in der Kirche ja niemand mitbekommen – nur der „Wachdienst“. Als wir hierher zogen, hat uns der frühere Schulleiter diese Tradition erklärt und natürlich gleich gefragt, ob wir mitmachen, um diesen schönen Brauch zu erhalten!

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