Sambucus nigra – der schwarze Holunder

Der Holunder erfreut sich seit einigen Jahren wieder steigender Beliebtheit. An „Hugo“ oder „Holler-Küchlein“ finden selbst diejenigen Geschmack, die ihn aus dem Garten verbannt haben. In unserem Garten haben wir mittlerweile 4 Holunderbüsche bzw. – Bäume, deren Blütenduft  uns im Mai erfreut, von der Verwendung der Blüten und im August die der Beeren ganz zu schweigen.

Der älteste Holunder war als Baum gezogen, eine Wuchsform, wie bei allen Obstgehölzen. Hatte früher der Verbiss durch die Tiere in Wald und Feld dafür gesorgt, dass der Stamm in die Höhe wuchs so kann dies heute der Gärtner durch gezielten Schnitt der unteren Austriebe tun. Da wo dieser Verbiss oder Beschnitt fehlt werden Obst- und Holunderpflanzen zu Sträuchern, ähnlich wie bei der Rose der Strauch oder die Hochstammrose. In diesem Jahr reichte zur Ernte die Leiter schon nicht mehr aus, so dass ein kräftiger Rückschnitt vorgenommen wurde. Dies regt, wie bei Obst- und Beeren und Rosen das Wachstum an, – bei Zwetschgen sollte man davon absehen, da diese zu stark nachwachsen.

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