Giardino Giusti in Verona

Mitten in der Stadt, in einer Seitenstraße mit historischen Wohnhäusern, steht man plötzlich vor einem Eingangsportal und wir sind am Ziel:

Ende des 15. Jahrhunderts angelegt, präsentiert sich heute der Garten Giusti in der Struktur, die 1570 von Agostino Giusti, Cavaliere der Republik Venetien und Edelmann des Großherzogs der Toskana, geprägt wurde. Er wurde als Hintergrund des Palazzo Giusti entworfen und verfügt über Terrassen, die gemäß einer bestimmt angelegten Wegrichtung, die Aussicht auf die Stadt freigeben.

Gegenüber dem Vorhof befindet sich die berühmte Zypressenallee, die hinaufführt bis zur Tropfsteinhöhle und darüber liegendem „Maskaron“. Von diesem Punkt, dem Belvedere, genießt man eine der schönsten Aussichten Veronas. Außer den wichtigen Blumensammlungen, den wichtigen römischen Funden und der großen Goethe-Zypresse sind die originalen Eigenschaften intakt erhalten geblieben: Fontänen, Lauben, italienische Buchsbäume, mythologische Statuen und ein Irrgarten mit schwierigem Lauf, der zu den ältesten Europas zählt.

Uns hat der Garten, der so streng strukturiert ist und doch stellenweise mediterrane Leichtigkeit zeigt, sehr gut gefallen. Der Duft der Zypressen und Buchsbäume steigt mir bei dem Gedanken noch in die Nase, gerade in der Mittagszeit haben wir ihn erfrischend und angenehm kühl empfunden.

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