Rosen und ihre schützenden und attraktiven Begleiter

Nicht nur Lavendel, Rittersporn, Frauenmantel und Gräser harmonieren gut mit Rosen. Wir setzen gern Salbei ein – Muskatellersalbei (Salvia sclarea) oder Blauschopfsalbei (Salvia horminum) . Die Rosengärtnerei Kalbus, von der wir einige unserer historischen Rosen beziehen, empfiehlt Oregano, Thymian oder sogar Schnittlauch. Durch diese Pflanzen können Rosen auf natürliche Weise vor Krankheiten oder Schädlingen geschützt werden. Außerdem sind sie bei nützlichen Insekten sehr beliebt.

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5 Gedanken zu “Rosen und ihre schützenden und attraktiven Begleiter

  1. Das sieht sehr schön aus. Die Idee gefällt mir, ich kann mir auch sehr gut vorstellen, wie die Düfte miteinander harmonieren. Ich habe mit meinem Gärtchen auch alte Rosenstöcke dazugeerbt, leider waren sie völlig verwahrlost, krank und zum Teil schon abgestorben. Manche musste ich schon ersetzen, die beiden letzten Winter haben großen Schaden angerichtet. Jetzt im vierten Jahr, habe ich das Gefühl, dass die, die bislang überlebt haben, es genießen, dass ich sie mit Lavendel und Knoblauch umpflanze, auch der blaue Borretsch macht sich gut dazwischen.
    Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, alte Stöcke, aus denen nur noch ein Blütentrieb kommt, wieder zu „verjüngen“ oder zu reanimieren? Ich habe leider NULL Rosenerfahrung, die geerbten Rosen sind meine ersten und ich beginne sie zu lieben (ob das was mit dem Älterwerden zu tun hat? ) 😉

    • Die Rosen am Teich sind meist wurzelechte, historische Rosen. Die kann man als Steckling vermehren oder einfach abstechen und einpflanzen. Evtl. ein Glas darüber – im Vakuum wachsen sie schneller an.
      Lb. Grüße und viel Glück!

  2. Wir sind jetzt genau 3 Jahre hier und haben ebenfalls ziemlich ungepflegte Rosen übernommen, keine besonderen Arten, auch kein besonderer Duft. Wir haben sie im 1. Frühjahr versetzt und radikal zurück geschnitten; es guckte wirklich nur noch ein Stümmelchen aus dem Boden. Eine alte Bäuerin sagte: es sind genug schlafende Augen vorhanden, die treiben wieder aus, sei nicht so zimperlich! Im vergangenen Jahr wuchsen sie schon deutlich besser. In diesem Jahr haben sie sich übertroffen: sie wachsen über den Zaun hinaus. Wichtig ist: eine Rose nie dort pflanzen, wo eine andere gestanden hat. Oder die Stelle sehr tief ausheben und durch neue Gartenerde ersetzen. Wir haben auch keinen Dünger verwendet, sondern im Winter mit Holzasche gestreut und ab Frühsommer stark verdünnte Brennesseljauche gegossen. Im April-Mai gibt es saugende Insekten – kleine grüne
    Raupen, die saugen die Knospen aus. Die haben wir täglich abgesammelt bzw. zerdrückt. Momentan ist Ruhe und sie blühen wunderbar!

  3. Ach, das mit den Stecklingen, das versuche ich mal 🙂 Ja, die Radikalschnitte haben den meinen auch gut getan. Mich stört einfach, dass die riesigen Wurzelstöcke in der Erde nur meist noch ein Trieblein haben, an denen Blüten kommen und so viele wilde Geize austreiben, die aber nie blühen. In meinen ersten Jahren der Ahnungslosigkeit habe ich die immer schön gehegt und gepflegt, weil ich dachte, das wird auch mal was 😉

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