Neue Rankgerüste für alte Rosen

Das Europa-Rosarium Sangerhausen beherbergt die größte Rosensammlung weltweit! Mehr als 8500 Rosensorten sind hier zu sehen. In der letzten Woche bekam ich über die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. eine Information:                                           „Zur Erhaltung unseres Rosensortimentes müssen jährlich zahlreiche Rosen nachveredelt und gepflanzt werden. Nach diesen Arbeiten bleiben häufig Rosen-Raritäten in Kleinststückzahlen übrig. Hier handelt es sich um Sorten, welche oft im Handel nur noch schwer zu bekommen sind. Wir wissen, dass sich unter den Rosenfreunden einige Liebhaber und Sammler solcher Raritäten befinden. In diesem Jahr können wir Ihnen eine große Anzahl von Rosen anbieten………“

Wir hatten zur Straße hin entlang des Zaunes eine Reihe Rosen gepflanzt, darunter 4 Strauchrosen, die vom Vorbesitzer offenbar in den 80 er Jahren gepflanzt wurden: Öfter blühend, gesundes Laub, einwandfreie, große Blüte, starr hochwachsend und ohne Duft…Schon im vergangenen Jahr gefiel uns ihr Habitus nicht im Zusammenspiel mit der Alba-Rose, der Bourbon-Rose und der englischen Austin-Rose.

 

Die Gelegenheit, sie jetzt im Frühjahr gegen historische Rosen zu tauschen, nahmen wir gleich wahr! So bestellte ich folgende Rosenschätze:

Kronprinzessin Viktoria (Volvert; Späth 1888) Bourbon, ca. 0,80 m
Prince Charles (Hardy um 1842) Bourbon Hybr., ca. 1,50 m
Marie Dermar (Geschwind 1889) Noisette Hybride, bis 3 m
Miranda (de Sansal 1869) Portland, bis 1,50 m

Aus Eichenholz bauten wir jetzt neue Rankgerüste, da auch die ‚Königin von Dänemark‘ so tüchtig zugelegt hat, dass wir sie etwas stützen müssen. Im vergangenen Jahr hatten wir aus Ästen und Rebschnitt ein Rankgerüst gebaut – leider haben wir nicht immer soviel Schnittholz, möchten aber nach vorn schon ein einheitliches Bild, so dass wir das Rankgerüst vom letzten Jahr für eine Rose im Hof nutzen werden.

 

Bis zur Pflanzung ist noch Zeit. Bei längerem Sonnenschein können wir aber schon einige Gartenarbeiten verrichten, wie Rebschnitt, Obstbaumschnitt und Staudenschnitt. Zeit für einen Kaffee an der frischen Luft gibt es auch 😉

Aussaat, Rebschnitt und Brotbacken

Der Februar ist eigentlich ein kurzer Monat, aber mit der Geduld hapert es momentan besonders bei mir…

Vor 10 Tagen habe ich mit der Aussaat begonnen. Artischocken und Paprika waren die ersten Kandidaten…

 

Jetzt stehen sie am Fenster meines Büros im Obergeschoss. In einigen Tagen werden sie ins kalte Gewächshaus umquartiert, schön in Styroporkisten, damit sie sich nicht verkühlen 😉 Heute habe ich Auberginen, Lauch, Stangensellerie, Wirsing, Spitzkohl, Palmkohl und Rotkohl gesät. Sobald die ersten Blättchen sichtbar sind, kommen auch sie ins Kalte. Im letzten Jahr habe ich damit gute Erfolge gehabt!

Draußen ist noch nicht viel zu machen. Stauden sind geschnitten, Gräser und Rosen haben noch Zeit!  Die Weinreben sind z. Teil geschnitten, dafür soll es trocken und möglichst sonnig sein…

 

Vor einiger Zeit habe ich das Backen angefangen…Brot und Brötchen. Ich habe einige Rezepte ausprobiert und zeige Euch hier mal die Ergebnisse…

 

Ich backe momentan mit Hefe, etwa 20 Gramm auf ein Kilo Mehl. Beim Mehl mische ich Weizenmehl Typ 550 und Weizenvollkornmehl und meist auch 100-200 g Hartweizengrieß, alles zusammen um ein Kilogramm. Hefe wird mit Wasser und einer Prise Zucker angerührt und ruht etwa 10 Minuten. Zum Mehl füge ich noch 1-2 TL Salz und Körner und Gewürze nach Wahl hinzu. In eine tiefe Kuhle gieße ich dann die Hefe und knete alles zusammen mit etwa 700 ml Wasser. Nach etwa 10 Minuten kommt der Teig in eine Glasschüssel, wird abgedeckt und ins Kalte gestellt. Bei mir ist es der Vorrat mit aktuell 10-12°. Dort hat der Teig eine 12 stündige Nachtgare…

 

Am nächsten Tag knete ich den Teig kurz durch und forme entweder Brötchen oder Brot. Bis zum Backen bei 230° dürfen sie noch 1-2 Std. gehen. In den Herd stelle ich eine Edelstahlschüssel, die sich mit aufheizt. Bevor ich das Brot oder die Brötchen in den Ofen schiebe, schütte ich eine Tasse Wasser in die heiß gewordene Schale und schöner Wasserdampf entsteht! Während des Backens nehme ich noch die Sprühflasche zur Hand, je mehr Dampf umso besser!  Backzeit für das Brot etwa 40 Minuten, Brötchen etwa 25 Minuten.  Ich rate jedem, sein eigenes Rezept auszuprobieren und ein wenig mit den Zutaten zu spielen 😉   Wir kaufen keine Brötchen oder Brot mehr…nur noch im Notfall!

Skulptur 05 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 5. Skulptur wählte ich als Ausgangspunkt die Nigella-Samenkapsel. Wie bei der vorangegangen Skulptur, des Eisenhut-Samens, bilden fünf gewölbte Flächen einen Körper. Durch die Trocknung reißt der Körper an den Nahtstellen auf und bildet diese wunderschöne Figur mit 2 Polen, einen dramatischen, stark zerklüfteten und einem ruhigen fast kugeligen Teil. Diesen Kontrast habe ich durch die gestreckte Form der Skulptur noch gesteigert. Wie in der vierten Skulptur sind auch hier sind die Stadien, des Aufbrechens des Körpers in die einzelnen Flächen, gleichzeitig und nebeneinander in der Skulptur dargestellt.

Solange die Kapsel grün ist und Wasser enthält, sind Druck und Zugkräfte ausgeglichen und zeigen eine harmonische Form. Durch den Entzug des Wassers nehmen die Zugkräfte der Fasern überhand und verformen den Körper bis er an den Nahtstellen reißt und eine neue harmonische Form annimmt.

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Skulptur 05

 

Skulptur 04 im Gräserpfad

von Reinhard Schneider

Für die 4. Skulptur betrachtete ich die Samenkapsel des Eisenhutes. Faszinierend ist die Wandlung der einzelnen Kapsel-Elemente – die Metamorphose des geschlossenen Körpers in eine, von einer Fläche umschlossene Kelchform. Diese Wandlung, das Aufreißen des Körpers, ist hier in verschiedenen Stadien sichtbar. In der Natur sind diese Stadien nicht gleichzeitig zu sehen, da brechen alle Körper gleichzeitig auf.

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Eine lange Trocknungsphase ist vorüber……..

Skulptur 04

 

Winterlandschaft

Des Winters Hauch…

Des Winters Hauch
entblättert den Strauch,
und wütende Sturmwinde heulen;
an des Hügels Hang,
wo die Lerche sonst sang,
erkrächzen nun Raben und Eulen.

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Die Rose liegt
vom Frost geknickt,
und jubelnd hüllet der Winter
in raschem Flug
sein Leichentuch
um Floras blühende Kinder.

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Die Schwalbe ruft
aus rauer Luft
ihr Lebewohl hernieder,
blickt noch einmal herab
auf das weite Grab
und flieht dann auf schnellem Gefieder,

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und alles ist stumm
und tot ringsum,
kein Laut ertönt aus den Höhen,
nur am sumpfigen Teich,
im matten Gesträuch,
tanzt ein Chor von krächzenden Krähen.

Franz Grillparzer (1791-1872)

Winterbeschäftigung – Pflanzen-Index

Herrliches Winterwetter! Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und klirrende Kälte!

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Seit langer Zeit hatten wir vor, unsere Pflanzen aufzulisten – jetzt ist sie endlich fertig! Ich bin mir zwar sicher, dass das eine oder andere Pflänzchen noch fehlt, aber das Meiste sollte gespeichert sein. Für uns selbst habe ich noch Fotos zu jeder Position verlinkt, da kann man u. U. schnell mal nachschauen 😉

Die Angaben der Herkunft, Größe, Blütezeit und Farbe sind auf der zweiten Seite und hier nicht gespeichert.

Pflanzen-Index

Schon jetzt sehe ich, dass mir etliche Astern und Kräuter fehlen…;-)

Winterruhe im Garten

Die Winterruhe im Garten – die Natur schaltet einen Gang zurück.

Es gab etwas Neuschnee, gerade zur rechten Zeit! Dauerfrost ist angesagt, heute früh waren es um sieben Uhr bereits minus 9 Grad, das wird evtl. noch niedriger im Laufe der Woche! Unter der Schneedecke sind die Stauden und Gräser etwas geschützt.

 

Wir nutzen die Zeit…Reinhard arbeitet an seiner nächsten Skulptur

 

 

und ich beschäftige mich mit der Auflistung aller Pflanzen im Garten 🙂

Habt eine schöne Zeit!